Physiotherapie

CMT – Chiropraktische Mobilisationstherapie

Das CMT-Konzept ist eine Methode zur manuellen Mobilisation für die Bereiche Becken, LWS, BWS, HWS, Kiefergelenk und Extremitäten. Es vereint Elemente aus Chiropraktik, Osteopathie, Funktioneller Faszientherapie, Segmenttherapie und CMD. Die Besonderheit liegt in der sanften Mobilisation von Weichteilen, Gelenkpartnern und nervalen Strukturen, welche bei Schmerzen, Fehlstatik oder diversen Funktionstörungen gezielt zur Behandlung eingesetzt werden kann.

Zu den konkreten Behandlungsfeldern der CMT gehören statische Fehlhaltungen, Beinlängendifferenzen, biomechanische-, orthopädische-, neurologische-, Muskel-, Sehnen- und Faszienfunktionsstörungen. Weiter werden in dieser Fortbildung Befundungen, Wirkungswege, Indikationen und Kontraindikationen sowie die diagnostische Betrachtung von Röntgen- und MRT-Bildern thematisiert. 

In diesem Seminar werden die CMT-Mobilisationstechniken nach einer theoretischen Einführung von Hand zu Hand vermittelt und intensiv praktisch trainiert. Die manuellen/ chiropraktischen Techniken werden direkt eingeübt, sodass ein sicheres Verständnis für Befunderhebung, Palpation und Mobilisation entsteht, welche direkt in die Physiotherapie oder Ergotherapie übertragen werden kann. 

Dauer

3 Präsenztage vor Ort
Freitag, Samstag und Sonntag: 09:00 – ca. 18:00

Gebühr

699,00 €
Flexibel zahlen: Bis zu 24 Monatsraten möglich

Zielgruppe

Physiotherapie und Ergotherapie

Voraussetzung

Mindestalter 18 Jahre
Ausbildung im Bereich der Zielgruppe(n)

Kurs "„CMT – Chiropraktische Mobilisationstherapie" nicht gefunden.

  1. Einführung in das CMT-Konzept
    • Grundlagen und Philosophie
    • Verbindung verschiedener Mobilisationstechniken
    • Besonderheiten der sanften Mobilisation
  2. Statik und funktionelle Zusammenhänge
    • Statische Fehlhaltungen und Fehlstellungen
    • Funktionelle und anatomische Beinlängendifferenzen
    • Auswirkungen auf Becken und Wirbelsäule
    • Zusammenhang zwischen Statik und Beschwerden
  3. Biomechanik und Funktionsstörungen
    • Biomechanische Grundlagen
    • Orthopädische und neurologische Funktionsstörungen
  4. Muskel-, Sehnen- und Faszienfunktionsstörungen
    • Muskuläre Dysbalancen
    • Sehnenbeschwerden
    • Faszien und ihre funktionellen Zusammenhänge
  5. Schmerzen und Blockaden
    • Gelenkblockaden
    • Wirbelsegmentblockaden
  6. Befunderhebung und Diagnostik
    • Anamnese und Befunderhebung
    • Palpation
    • Betrachtung von Röntgen- und MRT-Bildern
    • Funktionelle Untersuchung
  7. Kiefergelenk und CMD
    • Funktionelle Zusammenhänge
    • Mandibuläre Dysfunktionen
  8. CMT-Techniken: Wirkungsweise und Anwendung
    • Wirkungswege der Mobilisation, Chiropraktik und Manuellen Therapie
    • Manuelle Mobilisation von Weichteilen, Gelenkpartnern und nervalen Strukturen
    • Wirbelsäule, Becken, Rippen
    • Obere und untere Extremitäten
    • Indikationen und Kontraindikationen
    • Praktisches Training
    • Übertragung in die praktische Therapie

Nach Abschluss der Fortbildung bist Du in der Lage, …

  • die Grundlagen und Prinzipien des CMT-Konzepts zu verstehen und gezielt anzuwenden.
  • funktionelle Zusammenhänge zwischen Becken, Wirbelsäule, Kiefergelenk und Extremitäten zu erfassen.
  • statische Fehlhaltungen, -stellungen und Beinlängendifferenzen zu erkennen und zu beurteilen.
  • orthopädische und neurologische Funktionsstörungen, Muskel-, Sehnen- und Faszienproblematiken zu erkennen.
  • eine strukturierte Befunderhebung einschließlich Palpation und funktioneller Tests durchzuführen.
  • Indikationen und Kontraindikationen der jeweiligen Techniken zu berücksichtigen.
  • geeignete CMT-Mobilisationstechniken auszuwählen und sicher und gezielt im therapeutischen Alltag anzuwenden.

Deine persönlichen Vorteile:

  • Inhalte nach aktuellem wissenschaftlichem Stand – verständlich erklärt und sofort umsetzbar.
  • Mehr Struktur, Entscheidungsfindung und Sicherheit im Umgang mit Patienten.
  • Direkt anwendbare Konzepte für spürbar bessere Abläufe und Erfolge im Praxisalltag.
  • Hoher Anteil an praktischen Einheiten mit intensiven Übungen und direktem Bezug zum therapeutischen Alltag.
  • Zahlreiche Fallbeispiele und praxisnahe Demonstrationen erleichtern den Transfer in den Berufsalltag.
  • Dozenten mit langjähriger Berufserfahrung, hoher fachlicher Expertise, Leidenschaft und hoher Vermittlungskompetenz.
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Frank Leimann

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Häufige Fragen zur CMT-Fortbildung

Antworten auf wichtige Fragen zum CMT-Konzept, zu den Behandlungstechniken, Voraussetzungen und zum Ablauf.

Was ist die Chiropraktische Mobilisationstherapie?

Die Chiropraktische Mobilisationstherapie, kurz CMT, ist ein Konzept zur manuellen Mobilisation von Weichteilen, Gelenkpartnern und nervalen Strukturen. Es verbindet Elemente aus Chiropraktik, Osteopathie, funktioneller Faszientherapie, Segmenttherapie und der Behandlung craniomandibulärer Dysfunktionen.

Für wen eignet sich die CMT-Fortbildung?

Die Fortbildung richtet sich an Fachkräfte aus Physiotherapie und Ergotherapie. Sie eignet sich für Therapeutinnen und Therapeuten, die ihre Kenntnisse in der manuellen Befunderhebung, Palpation und sanften Mobilisation erweitern möchten.

Welche Voraussetzungen müssen für die Teilnahme erfüllt sein?

Teilnehmende müssen mindestens 18 Jahre alt sein und eine Ausbildung in Physiotherapie oder Ergotherapie besitzen. Die erlernten Techniken dürfen anschließend nur innerhalb der eigenen beruflichen Qualifikation und der geltenden rechtlichen Rahmenbedingungen angewendet werden.

Welche Körperregionen werden im CMT-Kurs behandelt?

Die Fortbildung behandelt Mobilisationstechniken für Becken, Lendenwirbelsäule, Brustwirbelsäule, Halswirbelsäule, Rippen und Kiefergelenk. Zusätzlich werden Techniken für die oberen und unteren Extremitäten vermittelt.

Bei welchen Funktionsstörungen kann das CMT-Konzept eingesetzt werden?

Thematisiert werden unter anderem statische Fehlhaltungen, Beinlängendifferenzen, Gelenk- und Wirbelsegmentblockierungen, muskuläre Dysbalancen sowie Funktionsstörungen von Muskeln, Sehnen und Faszien. Auch orthopädische, neurologische und biomechanische Zusammenhänge werden berücksichtigt.

Welche Untersuchungstechniken werden vermittelt?

Die Teilnehmenden lernen eine strukturierte Anamnese und Befunderhebung, Palpation und funktionelle Untersuchungsmethoden kennen. Außerdem werden statische Fehlstellungen und funktionelle Zusammenhänge zwischen Becken, Wirbelsäule, Kiefergelenk und Extremitäten betrachtet.

Werden Röntgen- und MRT-Bilder im Kurs behandelt?

Ja. Die diagnostische Betrachtung von Röntgen- und MRT-Bildern wird als Teil der Befunderhebung thematisiert. Sie dient dem besseren Verständnis anatomischer und funktioneller Zusammenhänge, ersetzt jedoch keine radiologische oder ärztliche Befundung.

Werden Indikationen und Kontraindikationen vermittelt?

Ja. Ein wichtiger Bestandteil der Fortbildung ist die Beurteilung, wann eine Mobilisation sinnvoll ist und wann eine Technik nicht angewendet werden darf. Dadurch sollen die Behandlungssicherheit und die fachgerechte Auswahl der jeweiligen CMT-Technik unterstützt werden.

Ist die CMT-Fortbildung praxisorientiert?

Ja. Nach einer theoretischen Einführung werden die CMT-Techniken unmittelbar demonstriert und intensiv praktisch trainiert. Die Teilnehmenden üben Befunderhebung, Palpation und Mobilisation, damit die Techniken in den therapeutischen Berufsalltag übertragen werden können.

Wie lange dauert die CMT-Fortbildung?

Die CMT-Fortbildung der Therapie Akademie umfasst drei Präsenztage. Sie findet von Freitag bis Sonntag statt. Die Unterrichtszeiten sind jeweils von 09:00 Uhr bis etwa 18:00 Uhr. Aktuelle Termine und Veranstaltungsorte werden auf der Kursseite veröffentlicht.

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