Psychologie & Psychotherapie
Psychische und neurologische Erkrankungen: Basiswissen
Psychologische Erkrankungen betreffen heute immer mehr Menschen und stellen Betroffene, Angehörige und Fachkräfte vor große Herausforderungen. Depressionen, Angststörungen, Burnout, Traumafolgestörungen, ADHS oder Demenz können das Leben stark beeinflussen. Umso wichtiger ist es, diese Erkrankungen zu verstehen und ein fundiertes Wissen über psychische und neurologische Störungen zu entwickeln.
Die Teilnehmenden erhalten einen Überblick über psychische Erkrankungen sowie deren Ursachen, Symptome und mögliche psychologische/ psychotherapeutische/ psychiatrische Behandlungsansätze. Darüber hinaus wird die Bedeutung von psychischer Stabilität, Belastungsfaktoren und individuellen Lebensumständen im Zusammenhang mit der Entstehung und Entwicklung psychischer Erkrankungen erläutert.
Die Fortbildung richtet sich an Menschen, die sich intensiv mit dem Themenfeld psychischer Erkrankungen auseinandersetzen und ihr Wissen in diesem Bereich vertiefen möchten. Nach Abschluss verfügen die Teilnehmenden über ein erweitertes Verständnis psychologischer Erkrankungen sowie über grundlegende Kenntnisse zu deren Erscheinungsformen und Hintergründen.
Dauer
2 Präsenztage vor Ort oder per Live-Videostream
Samstag und Sonntag: 10:00 – ca. 17:00
Gebühr
499,00 €
Flexibel zahlen: Bis zu 24 Monatsraten möglich
Zielgruppe
Ergotherapie, Physiotherapie oder Logopädie
Voraussetzung
Mindestalter 18 Jahre
Ausbildung im Bereich der Zielgruppe(n)
Konkrete Themenfelder
- Einführung in psychische und neurologische Erkrankungen und Störungen
- Grundlagen der psychischen Gesundheit
- Psychische und neurologische Erkrankungen im Überblick
- Symptome und Anzeichen psychischer Erkrankungen
- Entstehung, Ursachen und Risikofaktoren
- Diagnostik und Klassifikationssysteme (ICD-10 und ICD-11)
- Evidenzbasierte Erkenntnisse und aktuelle Forschung
- Psychische Erkrankungen und Störungsbilder
- Belastungsstörungen (Burnout, Posttraumatische Belastungsstörung/PTBS)
- Affektive Störungen (Depression)
- Angststörungen, Phobien
- Psychotische Störungen
- Essstörungen
- Zwangsstörungen
- Suchterkrankungen
- Somatoforme Störungen
- Persönlichkeitsstörungen
- Organisch bedingte psychische Störungen
- Psychische Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter
- Verhaltensstörungen im Kindes- und Jugendalter
- Besonderheiten der psychischen Entwicklung
- ADHS und weitere relevante Störungsbilder
- Psychische Erkrankungen im Alter
- Psychische Veränderungen im Alter
- Demenz und neurokognitive Erkrankungen
- Weitere psychische Erkrankungen im höheren Lebensalter
- Psychische Stabilität und Belastungsfaktoren
- Psychische Stabilität und Resilienz
- Individuelle und soziale Belastungsfaktoren
- Lebensumstände und ihre Bedeutung für die psychische Gesundheit
- Schutzfaktoren und Ressourcen
- Förderung der Alltagskompetenz
- Multimodale Behandlungsansätze und Therapieverfahren
- Grundlagen der Behandlung psychischer Erkrankungen
- Abgrenzung der verschiedenen Fachbereiche
- Maßnahmen und Aufgaben der Psychologie
- Psychotherapeutische und psychiatrische Behandlungsansätze
- Multimodale und interdisziplinäre Behandlung
- Unterstützung und Förderung im Alltag
- Transfer in die Praxis
- Umgang mit psychischen Erkrankungen im beruflichen und sozialen Umfeld
- Möglichkeiten und Grenzen der Unterstützung
Reflexion und Praxistransfer
Kompetenzerwerb
Nach Abschluss der Fortbildung bist Du in der Lage, …
- psychische und neurologische Erkrankungen sowie deren typische Symptome und Ursachen grundlegend einzuordnen.
- relevante Belastungs- und Risikofaktoren zu erkennen sowie Schutzfaktoren zu entwickeln.
- ausgewählte psychische Erkrankungen in verschiedenen Lebensphasen zu unterscheiden.
- grundlegende diagnostische Verfahren und Klassifikationssysteme (ICD-10/ICD-11) zu verstehen.
- zentrale psychologische, psychotherapeutische und psychiatrische Behandlungsansätze zu kennen.
- die psychische Stabilität und Alltagskompetenz der Patienten gezielt zu unterstützen.
- eigene fachliche Grenzen zu erkennen und bei Bedarf geeignete Fachstellen in die Behandlung mit einzubeziehen.
Vorteile
Deine persönlichen Vorteile:
- Inhalte nach aktuellem wissenschaftlichem Stand – verständlich erklärt und sofort umsetzbar.
- Mehr Struktur, Entscheidungsfindung und Sicherheit im Umgang mit Patienten.
- Direkt anwendbare Konzepte für spürbar bessere Abläufe und Erfolge im Praxisalltag.
- Hoher Anteil an praktischen Einheiten mit intensiven Übungen und direktem Bezug zum therapeutischen Alltag.
- Zahlreiche Fallbeispiele und praxisnahe Demonstrationen erleichtern den Transfer in den Berufsalltag.
- Dozenten mit langjähriger Berufserfahrung, hoher fachlicher Expertise, Leidenschaft und hoher Vermittlungskompetenz.
Häufige Fragen zu psychischen und neurologischen Erkrankungen
Hier finden Sie wichtige Informationen zur Fortbildung „Psychische und neurologische Erkrankungen: Basiswissen“ bei der Therapie Akademie.
Worum geht es in der Fortbildung?
Die Fortbildung vermittelt grundlegendes Wissen über psychische und neurologische Erkrankungen. Die Teilnehmenden lernen typische Symptome, Ursachen, Risikofaktoren und verschiedene Behandlungsansätze kennen und fachlich einzuordnen.
Für wen ist die Fortbildung geeignet?
Die Fortbildung richtet sich an Fachkräfte aus der Ergotherapie, Physiotherapie und Logopädie, die mehr Sicherheit im Umgang mit psychisch oder neurologisch erkrankten Patientinnen und Patienten gewinnen möchten.
Welche psychischen Erkrankungen werden behandelt?
Zu den behandelten Störungsbildern gehören unter anderem Depressionen, Angststörungen, Phobien, Burnout, posttraumatische Belastungsstörungen, Psychosen, Essstörungen, Zwangsstörungen, Suchterkrankungen, somatoforme Störungen und Persönlichkeitsstörungen.
Werden auch Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen behandelt?
Ja. Die Fortbildung berücksichtigt psychische Erkrankungen in verschiedenen Lebensphasen. Dazu gehören Besonderheiten der psychischen Entwicklung, Verhaltensstörungen, ADHS und weitere relevante Störungsbilder im Kindes- und Jugendalter.
Welche Erkrankungen im höheren Lebensalter werden thematisiert?
Behandelt werden psychische Veränderungen im Alter sowie Demenz und weitere neurokognitive Erkrankungen. Dabei geht es auch um die Auswirkungen auf die Alltagskompetenz und mögliche Formen der therapeutischen Unterstützung.
Welche Rolle spielen ICD-10 und ICD-11?
Die Teilnehmenden erhalten einen grundlegenden Einblick in diagnostische Verfahren und die Klassifikationssysteme ICD-10 und ICD-11. Dadurch können typische Symptome und Erkrankungsbilder besser verstanden und fachlich eingeordnet werden.
Welche Behandlungsansätze werden vorgestellt?
Die Fortbildung gibt einen Überblick über psychologische, psychotherapeutische und psychiatrische Behandlungsansätze. Außerdem werden multimodale Therapiekonzepte, interdisziplinäre Zusammenarbeit und unterstützende Maßnahmen für den Alltag behandelt.
Was lernen Teilnehmende für ihren therapeutischen Alltag?
Die Teilnehmenden lernen, typische Symptome sowie Belastungs-, Risiko- und Schutzfaktoren besser zu erkennen. Sie gewinnen mehr Sicherheit im Umgang mit Betroffenen, können Ressourcen gezielter fördern und lernen, die eigenen fachlichen Grenzen sowie den Bedarf weiterer Unterstützung einzuschätzen.
Wie lange dauert die Fortbildung und wie wird sie angeboten?
Die Fortbildung dauert zwei Tage und findet samstags und sonntags jeweils von 10:00 Uhr bis etwa 17:00 Uhr statt. Sie kann als Präsenzveranstaltung vor Ort oder per Live-Videostream angeboten werden. Aktuelle Termine finden Sie auf der Kursseite der Therapie Akademie.
