Physiotherapie
Sonografie II - Muskuloskelettaler Ultraschall OE
Die muskuloskelettale Sonografie ermöglicht eine gezielte Beurteilung von Weichteilstrukturen und stellt damit eine wertvolle Ergänzung zur klinischen Untersuchung dar. Besonders bei Beschwerden der oberen Extremität bietet die Untersuchung die Möglichkeit, Muskeln, Sehnen, Bänder, Gelenke, Nerven und Gefäße differenziert darzustellen. Durch die dynamische Untersuchung können Bewegungsabläufe und belastungsabhängige Veränderungen unmittelbar beobachtet und in den klinischen Befund einbezogen werden.
Der Aufbaukurs legt den Schwerpunkt auf die Ultraschalldiagnostik der oberen Extremität. Aufbauend auf den Inhalten des Basiskurses werden die relevanten anatomischen Strukturen von Schulter, Ellenbogen, Unterarm, Handgelenk und Hand systematisch untersucht. Dabei stehen die Erkennung häufiger pathologischer Veränderungen sowie deren sonografische Interpretation im Vordergrund.
Ein hoher Praxisanteil ermöglicht die intensive Anwendung und Vertiefung der Untersuchungstechniken. Die Teilnehmenden erweitern ihre Sicherheit in der praktischen Durchführung, lernen typische Befundbilder besser einzuordnen und entwickeln einen routinierten Umgang mit dem Ultraschallgerät. Ziel ist es, die erworbenen Kenntnisse gezielt in die physiotherapeutische Befundung und den klinischen Alltag zu integrieren.
Dauer
2 Präsenztage vor Ort oder per Live-Videostream
Samstag und Sonntag: 10:00 – ca. 17:00
Gebühr
399,00 € Rabatt Aktion (anstatt 699,00 €)
Flexibel zahlen: Bis zu 24 Monatsraten möglich
Zielgruppe
Physiotherapie oder Ergotherapie
Voraussetzung
Mindestalter 18 Jahre
Ausbildung im Bereich der Zielgruppe(n)
Die Maßnahme Sonografie – Ultraschalldiagnostik in der Physiotherapie ist verpflichtend
Konkrete Themenfelder
- Sonografische Untersuchung der oberen Extremität
- Systematisches Untersuchungsvorgehen
- Dynamische Untersuchung und funktionelle Befundung
- Optimierung der Bildqualität und Untersuchungstechnik
- Schultergelenk
- Anatomische und pathologische Grundlagen
- Identifikation und sonografische Darstellung relevanter Strukturen
- Impingement-Syndrom
- Rotatorenmanschettenruptur
- Bursitis
- Ellenbogengelenk
- Anatomische und pathologische Grundlagen
- Identifikation und sonografische Darstellung relevanter Strukturen
- Epicondylitis humeri
- Bursitis
- Sulcus-ulnaris-Syndrom
- Handgelenk und Hand
- Anatomische und pathologische Grundlagen
- Identifikation und sonografische Darstellung relevanter Strukturen
- Karpaltunnelsyndrom
- Ringbandstenose
- Morbus Dupuytren
- Praktische Anwendung und Befundinterpretation
- Praktisches Untersuchungstraining
- Erkennen und Einordnen typischer Pathologien
- Verknüpfung von klinischem und sonografischem Befund
- Mehrwert für Diagnostik und Therapie
- Entwicklung einer standardisierten und präzisen Untersuchungsroutine
- Sonografie zur Verlaufskontrolle
- Visualisierung von Veränderungen
- Dynamische und funktionelle Befundung
- Integration in die physiotherapeutische Praxis
Kompetenzerwerb
Nach Abschluss der Fortbildung bist Du in der Lage, …
- die relevanten anatomischen Strukturen der oberen Extremität sonografisch zu identifizieren und systematisch zu untersuchen.
- Ultraschalluntersuchungen an Schulter, Ellenbogen, Handgelenk und Hand sicher durchzuführen.
- typische pathologische Veränderungen zu erkennen und sonografisch einzuordnen.
- sonografische Befunde mit der klinischen Untersuchung zu verknüpfen und zu interpretieren.
- die Untersuchungsergebnisse gezielt für die physiotherapeutische Befundung und Therapieplanung zu nutzen.
- die eigenen Untersuchungstechniken und den sicheren Umgang mit dem Ultraschallgerät praktisch anzuwenden und zu vertiefen.
Vorteile
Deine persönlichen Vorteile:
- Inhalte nach aktuellem wissenschaftlichem Stand – verständlich erklärt und sofort umsetzbar.
- Mehr Struktur, Entscheidungsfindung und Sicherheit im Umgang mit Patienten.
- Direkt anwendbare Konzepte für spürbar bessere Abläufe und Erfolge im Praxisalltag.
- Hoher Anteil an praktischen Einheiten mit intensiven Übungen und direktem Bezug zum therapeutischen Alltag.
- Zahlreiche Fallbeispiele und praxisnahe Demonstrationen erleichtern den Transfer in den Berufsalltag.
- Dozenten mit langjähriger Berufserfahrung, hoher fachlicher Expertise, Leidenschaft und hoher Vermittlungskompetenz.
Referenten
Häufige Fragen zur Sonografie der oberen Extremität
Antworten auf wichtige Fragen zu Inhalten, Voraussetzungen, praktischer Anwendung und Ablauf des Aufbaukurses.
Für wen eignet sich die Sonografie-Fortbildung zur oberen Extremität?
Die Fortbildung richtet sich an Fachkräfte aus Physiotherapie und Ergotherapie. Sie eignet sich für Teilnehmende, die bereits Grundlagenkenntnisse im muskuloskelettalen Ultraschall besitzen und ihre sonografischen Fähigkeiten im Bereich der oberen Extremität vertiefen möchten.
Welche Voraussetzungen müssen für die Teilnahme erfüllt sein?
Teilnehmende müssen mindestens 18 Jahre alt sein und eine Ausbildung im Bereich Physiotherapie oder Ergotherapie besitzen. Zusätzlich ist die vorherige Teilnahme am Basic-Kurs „Sonografie – Ultraschalldiagnostik in der Physiotherapie“ verpflichtend.
Was ist der Unterschied zwischen dem Basic-Kurs und Sonografie II?
Im Basic-Kurs werden die technischen, physikalischen und praktischen Grundlagen der muskuloskelettalen Sonografie vermittelt. Sonografie II baut darauf auf und konzentriert sich auf die systematische Untersuchung von Schulter, Ellenbogen, Unterarm, Handgelenk und Hand sowie auf die Einordnung typischer pathologischer Befunde.
Welche Körperregionen werden im Aufbaukurs untersucht?
Der Aufbaukurs behandelt die sonografische Untersuchung der gesamten oberen Extremität. Dazu gehören insbesondere das Schultergelenk, der Ellenbogen, der Unterarm, das Handgelenk und die Hand.
Welche Erkrankungen und Verletzungen werden behandelt?
Zu den behandelten Beschwerdebildern gehören unter anderem das Impingement-Syndrom, Rotatorenmanschettenrupturen, Bursitiden, Epicondylitis, das Sulcus-ulnaris-Syndrom, Karpaltunnelsyndrom, Ringbandstenosen und Morbus Dupuytren. Die sonografischen Merkmale dieser Veränderungen werden praxisnah erläutert.
Welche Strukturen werden sonografisch dargestellt?
Die Teilnehmenden untersuchen relevante Muskeln, Sehnen, Bänder, Gelenkstrukturen, Nerven, Gefäße und Schleimbeutel der oberen Extremität. Dabei werden die sichere Identifikation der Strukturen und die Optimierung der Bildqualität praktisch trainiert.
Ist die Fortbildung praxisorientiert?
Ja. Der Aufbaukurs besitzt einen hohen Praxisanteil. Die Teilnehmenden führen Ultraschalluntersuchungen selbst durch, vertiefen die Sondenführung, optimieren ihre Untersuchungstechnik und üben die Interpretation typischer sonografischer Befunde.
Welche Bedeutung hat die dynamische Untersuchung?
Bei der dynamischen Sonografie werden Strukturen während einer Bewegung oder unter Belastung in Echtzeit untersucht. Dadurch können bewegungsabhängige Veränderungen und funktionelle Auffälligkeiten sichtbar gemacht und mit dem klinischen Befund in Verbindung gebracht werden.
Was kann ich nach der Fortbildung anwenden?
Nach der Fortbildung können die Teilnehmenden relevante Strukturen der oberen Extremität systematisch sonografisch untersuchen, typische pathologische Veränderungen erkennen und Befunde fachlich einordnen. Die Ergebnisse können für die physiotherapeutische Befundung, Therapieplanung und Verlaufskontrolle genutzt werden.
Wie lange dauert die Fortbildung und wo findet sie statt?
Die Fortbildung der Therapie Akademie umfasst zwei Unterrichtstage. Die Unterrichtszeiten sind in der Regel am Samstag und Sonntag jeweils von 10:00 Uhr bis etwa 17:00 Uhr. Präsenztermine werden an verschiedenen Standorten angeboten. Das verfügbare Format und der Veranstaltungsort stehen beim ausgewählten Termin.
