Physiotherapie

Beschwerdebild Schulter - verstehen und therapieren

Das Schultergelenk zählt aufgrund seiner komplexen Anatomie und anspruchsvollen Biomechanik zu den herausforderndsten Gelenken des menschlichen Körpers. Schulterbeschwerden gehören zu den häufigsten Problemen in der therapeutischen Praxis und stellen Therapeutinnen und Therapeuten regelmäßig vor neue Herausforderungen. Durch die kontinuierliche Weiterentwicklung diagnostischer und operativer Verfahren steigen zudem die Anforderungen an eine fundierte und zielgerichtete Behandlung stetig.

Die Fortbildung vermittelt umfassende Kenntnisse zur Anatomie und Biomechanik des Schultergelenks und des Schultergürtels sowie zu den funktionellen Zusammenhängen benachbarter Gelenke. Darüber hinaus werden häufige Pathologien wie das Impingement-Syndrom, Rotatorenmanschettenrupturen sowie weitere degenerative und traumatische Erkrankungen der Schulter behandelt. Zur Veranschaulichung moderner Operationsverfahren stehen Videosequenzen zu arthroskopischen Schulteroperationen und zur Schulter-Totalendoprothese (Schulter-TEP) zur Verfügung.

Der Schwerpunkt des Kurses liegt auf der Behandlung akuter und chronischer Schulterbeschwerden sowie auf der Rehabilitation nach operativen Eingriffen. Vermittelt werden Techniken zur Weichteil- und Gelenkmobilisation, die Behandlung periartikulärer Strukturen, Gelenk- und Nervenmobilisationen sowie Kräftigungs- und Koordinationsübungen – von der Frührehabilitation bis zur intensiven Belastungsphase.

Dauer

2 Präsenztage vor Ort
Samstag und Sonntag: 09:00 – ca. 18:00

Gebühr

499,00 €
Flexibel zahlen: Bis zu 24 Monatsraten möglich

Zielgruppe

Physiotherapie, Ergotherapie oder Sportwissenschaft

Voraussetzung

Mindestalter 18 Jahre
Ausbildung im Bereich der Zielgruppe(n)

Rheine
13.02.202709:00 - 18:00 Uhr
14.02.202709:00 - 18:00 Uhr
  1. Anatomische und biomechanische Grundlagen
    • Anatomie des Schultergelenks und Schultergürtels
    • Biomechanik der Schulter
    • Funktionelle Zusammenhänge benachbarter Gelenke
  2. Pathologien und Beschwerdebilder
    • Degenerative und traumatische Erkrankungen
    • Impingement-Syndrom
    • Rotatorenmanschettenrupturen
  3. Befunderhebung und Therapieplanung
    • Gezielte Befunderhebung
    • Funktionelle Beurteilung der Schulter
    • Evidenzbasierte Behandlungsplanung
  4. Therapeutische Behandlung
    • Weichteil- und Gelenkmobilisation
    • Gelenk- und Nervenmobilisation
    • Kräftigungs- und Koordinationstraining
  5. Rehabilitation und Nachbehandlung
    • Behandlung akuter und chronischer Schulterbeschwerden
    • Rehabilitation nach operativen Eingriffen
    • Belastungsaufbau von der Frührehabilitation bis zur intensiven Belastungsphase
    • Nachbehandlungsrichtlinien und Patientenedukation
    • Arthroskopische Operationen und Schulter-TEP

Nach Abschluss der Fortbildung bist Du in der Lage, …

  • die Anatomie und Biomechanik des Schultergelenks sicher einzuordnen.
  • häufige Schulterbeschwerden und Pathologien zu erkennen und zu differenzieren.
  • eine gezielte Befunderhebung und funktionelle Beurteilung der Schulter durchzuführen.
  • geeignete Mobilisations-, Kräftigungs- und Koordinationsmaßnahmen gezielt einzusetzen.
  • Patientinnen und Patienten nach Schulterverletzungen und operativen Eingriffen sicher nachzubehandeln.

Deine persönlichen Vorteile:

  • Inhalte nach aktuellem wissenschaftlichem Stand – verständlich erklärt und sofort umsetzbar.
  • Mehr Struktur, Entscheidungsfindung und Sicherheit im Umgang mit Patienten.
  • Direkt anwendbare Konzepte für spürbar bessere Abläufe und Erfolge im Praxisalltag.
  • Hoher Anteil an praktischen Einheiten mit intensiven Übungen und direktem Bezug zum therapeutischen Alltag.
  • Zahlreiche Fallbeispiele und praxisnahe Demonstrationen erleichtern den Transfer in den Berufsalltag.
  • Dozenten mit langjähriger Berufserfahrung, hoher fachlicher Expertise, Leidenschaft und hoher Vermittlungskompetenz.
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Udo Blinzig

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Häufige Fragen zur Fortbildung Schultertherapie

Antworten auf wichtige Fragen zu Inhalten, Zielgruppe, Behandlungstechniken und Ablauf der Fortbildung.

Für wen eignet sich die Fortbildung „Beschwerdebild Schulter“?

Die Fortbildung richtet sich an Fachkräfte aus Physiotherapie, Ergotherapie und Sportwissenschaft. Sie eignet sich für Teilnehmende, die ihre Kenntnisse in der Befunderhebung, Behandlung und Rehabilitation von Patientinnen und Patienten mit Schulterbeschwerden vertiefen möchten.

Welche Voraussetzungen müssen für die Teilnahme erfüllt sein?

Teilnehmende müssen mindestens 18 Jahre alt sein und eine Ausbildung beziehungsweise einen fachlichen Hintergrund aus Physiotherapie, Ergotherapie oder Sportwissenschaft besitzen.

Welche Inhalte werden in der Schulter-Fortbildung behandelt?

Die Fortbildung behandelt die Anatomie und Biomechanik des Schultergelenks und des Schultergürtels, funktionelle Zusammenhänge benachbarter Gelenke sowie eine gezielte Befunderhebung. Weitere Schwerpunkte sind Behandlungsplanung, Mobilisation, Kräftigung, Koordinationstraining und postoperative Rehabilitation.

Welche Schulterbeschwerden und Erkrankungen werden besprochen?

Behandelt werden häufige degenerative und traumatische Erkrankungen der Schulter. Dazu gehören unter anderem das Impingement-Syndrom, Rotatorenmanschettenrupturen sowie akute und chronische Schulterbeschwerden. Außerdem werden operative Behandlungen und deren Nachbehandlung thematisiert.

Welche Behandlungstechniken werden vermittelt?

Die Teilnehmenden lernen Techniken zur Weichteil- und Gelenkmobilisation sowie zur Behandlung periartikulärer Strukturen kennen. Ergänzend werden Gelenk- und Nervenmobilisationen sowie gezielte Kräftigungs- und Koordinationsübungen vermittelt.

Wird die Rehabilitation nach Schulteroperationen behandelt?

Ja. Die Fortbildung behandelt die Rehabilitation nach operativen Eingriffen an der Schulter. Dazu gehören Nachbehandlungsrichtlinien, Patientenedukation und ein angemessener Belastungsaufbau von der Frührehabilitation bis zur intensiveren Belastungsphase.

Werden auch moderne Operationsverfahren erklärt?

Ja. Mithilfe von Videosequenzen erhalten die Teilnehmenden Einblicke in arthroskopische Schulteroperationen und die Versorgung mit einer Schulter-Totalendoprothese. Dadurch können operative Vorgehensweisen und deren Bedeutung für die therapeutische Nachbehandlung besser nachvollzogen werden.

Ist die Fortbildung praxisorientiert?

Ja. Die Fortbildung besitzt einen hohen Praxisanteil mit Übungen, Fallbeispielen und Demonstrationen. Die vermittelten Mobilisations-, Kräftigungs- und Koordinationsmaßnahmen können direkt auf typische Behandlungssituationen im therapeutischen Berufsalltag übertragen werden.

Was kann ich nach der Fortbildung anwenden?

Nach der Fortbildung können die Teilnehmenden häufige Schulterbeschwerden differenzierter beurteilen, eine gezielte Befunderhebung durchführen und geeignete Behandlungsmaßnahmen auswählen. Außerdem können sie die Rehabilitation nach Schulterverletzungen und operativen Eingriffen fachgerecht begleiten.

Wie lange dauert die Fortbildung und in welchem Format findet sie statt?

Die Fortbildung der Therapie Akademie umfasst zwei Präsenztage. Die Unterrichtszeiten sind am Samstag und Sonntag jeweils von 09:00 Uhr bis etwa 18:00 Uhr. Der aktuelle Veranstaltungsort und die verfügbaren Termine stehen auf der Kursseite.

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