Logopädie
Atemtechnik zur Sekretförderung
Dauer
1 Präsenztag vor Ort oder per Live-Videostream
Samstag oder Sonntag: 10:00 – ca. 17:00
Gebühr
299,00 €
Flexibel zahlen: Bis zu 24 Monatsraten möglich
Zielgruppe
Logopädie
Voraussetzung
Mindestalter 18 Jahre
Ausbildung im Bereich der Zielgruppe(n)
Konkrete Themenfelder
- Grundlagen
- Mechanik der Atmung und Bedeutung des Sekrettransports
- Veränderungen bei Atemwegserkrankungen und deren Auswirkungen
- Atemtechniken zur Sekretförderung
- Techniken wie aktive Ausatmung, PEP und Atemmobilisation
- Kombination von Atemtechniken mit Hustenunterstützung
- Indikationen und Kontraindikationen
- Einsatzbereiche wie COPD, Asthma und Mukoviszidose
- Vorsichtsmaßnahmen bei akuten Atemwegserkrankungen
- Therapeutische Ansätze
- Integration von Atemtechniken in die Atemtherapie
- Kombination mit physiotherapeutischen Maßnahmen und Hilfsmitteln
- Praktische Anwendung
- Atemübungen zur Sekretmobilisation und Atemmuskulaturförderung
- Anpassung der Übungen an individuelle Bedürfnisse und Altersgruppen
- Patientenkommunikation
- Anleitung und Schulung zur korrekten und eigenständigen Durchführung
- Motivation und Unterstützung während der Therapie
- Überwachung und Erfolgskontrolle
- Beobachtung der Wirksamkeit und Anpassung der Techniken
- Dokumentation und Evaluation der Fortschritte
Kompetenzerwerb
Nach Abschluss der Fortbildung bist Du in der Lage, …
Grundlagen und Bedeutung der Atemtechniken zur Sekretförderung zu verstehen.
gezielte Atemtechniken zur Sekretmobilisation und Unterstützung des Sekrettransports anzuwenden.
geeignete Atemübungen unter Berücksichtigung individueller Bedürfnisse und Atemwegserkrankungen auszuwählen.
Patienten bei der korrekten Durchführung von Atemtechniken anzuleiten und therapeutische Fortschritte zu beurteilen.
wirksame Atemtechniken zur Sekretförderung sicher und patientenorientiert im Therapiealltag umzusetzen.
Vorteile
Deine persönlichen Vorteile:
- Inhalte nach aktuellem wissenschaftlichem Stand – verständlich erklärt und sofort umsetzbar.
- Mehr Struktur, Entscheidungsfindung und Sicherheit im Umgang mit Patienten.
- Direkt anwendbare Konzepte für spürbar bessere Abläufe und Erfolge im Praxisalltag.
- Hoher Anteil an praktischen Einheiten mit intensiven Übungen und direktem Bezug zum therapeutischen Alltag.
- Zahlreiche Fallbeispiele und praxisnahe Demonstrationen erleichtern den Transfer in den Berufsalltag.
- Dozenten mit langjähriger Berufserfahrung, hoher fachlicher Expertise, Leidenschaft und hoher Vermittlungskompetenz.
Referenten
Häufige Fragen zur Atemtechnik und Sekretförderung
Antworten auf wichtige Fragen zu Inhalten, Zielgruppe, Ablauf und Teilnahme an der Fortbildung.
Was ist das Ziel der Atemtechniken zur Sekretförderung?
Atemtechniken zur Sekretförderung sollen dabei helfen, festsitzendes Sekret zu mobilisieren und den Abtransport aus den Atemwegen zu unterstützen. Dadurch können die Atmung erleichtert, die Belüftung der Lunge verbessert und die Selbstständigkeit der Patientinnen und Patienten gefördert werden.
Für wen eignet sich die Fortbildung zur Sekretförderung?
Die Fortbildung eignet sich für therapeutische Fachkräfte, die Menschen mit Atemwegserkrankungen oder Einschränkungen des Sekrettransports behandeln. Sie richtet sich insbesondere an Fachkräfte, die Atemtechniken sicher in ihre therapeutische Arbeit integrieren möchten.
Welche Grundlagen der Atmung werden vermittelt?
Die Teilnehmenden beschäftigen sich mit der Mechanik der Atmung und der Bedeutung eines funktionierenden Sekrettransports. Außerdem werden Veränderungen bei Atemwegserkrankungen und deren Auswirkungen auf die Atmung, die Sekretbildung und den Abtransport behandelt.
Welche Atemtechniken zur Sekretmobilisation werden behandelt?
In der Fortbildung werden verschiedene Techniken zur Sekretmobilisation vermittelt. Dazu gehören unter anderem die aktive Ausatmung, PEP-Techniken, Atemmobilisationen sowie die Kombination geeigneter Atemtechniken mit einer gezielten Hustenunterstützung.
Bei welchen Erkrankungen können die Techniken eingesetzt werden?
Die vermittelten Techniken können beispielsweise bei COPD, Asthma, Mukoviszidose und weiteren Erkrankungen mit beeinträchtigtem Sekrettransport eingesetzt werden. Die Auswahl und Durchführung müssen immer an das individuelle Beschwerdebild angepasst werden.
Welche Indikationen und Kontraindikationen werden berücksichtigt?
Die Teilnehmenden lernen, wann bestimmte Atemtechniken sinnvoll eingesetzt werden können und wann Vorsicht erforderlich ist. Dabei werden mögliche Kontraindikationen und besondere Vorsichtsmaßnahmen bei akuten Atemwegserkrankungen berücksichtigt.
Werden die Atemtechniken praktisch geübt?
Ja. Die Fortbildung verbindet theoretische Grundlagen mit praktischen Atemübungen zur Sekretmobilisation und Förderung der Atemmuskulatur. Die Teilnehmenden lernen, die Übungen fachgerecht anzuleiten und an unterschiedliche Bedürfnisse anzupassen.
Können die Übungen individuell angepasst werden?
Ja. Die Atemtechniken werden an die körperlichen Voraussetzungen, das Alter, das Krankheitsbild und die Belastbarkeit der jeweiligen Person angepasst. Dadurch kann eine möglichst sichere und wirksame Durchführung gewährleistet werden.
Wie werden Patientinnen und Patienten zur selbstständigen Durchführung angeleitet?
Die Fortbildung vermittelt, wie Atemübungen verständlich erklärt, demonstriert und gemeinsam eingeübt werden können. Ziel ist es, Patientinnen und Patienten zu einer korrekten und möglichst selbstständigen Durchführung zu befähigen und ihre Motivation zu unterstützen.
Wie wird die Wirksamkeit der Atemtechniken überprüft?
Die Wirksamkeit wird durch die Beobachtung der Atmung, des Sekrettransports und der individuellen Reaktion auf die Übungen beurteilt. Auf dieser Grundlage können die eingesetzten Techniken angepasst, dokumentiert und in den weiteren Therapieverlauf integriert werden.
