Physiotherapie
Triggerpunkttherapie 3 - Obere und untere Extremität
In dieser dreiteiligen Fortbildungsreihe wird die Myofasziale Triggerpunkttherapie praxisnah zu einem aufeinander abgestimmten ganzheitlichen Konzept zusammengefügt. Die Teilnehmenden lernen, myofasziale Triggerpunkte als mögliche Ursache von Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und Kraftverlust gezielt zu erkennen und von anderen Ursachen abzugrenzen.
Im Mittelpunkt stehen eine strukturierte Anamnese, Palpation, Schmerzprovokation, Schmerzreproduktion, charakteristische Schmerzmuster sowie die regionale neuro-, muskulo- und skeletale Differentialdiagnostik. Die Teilnehmenden lernen die wichtigsten Triggerpunkte kennen sowie verschiedene effektive Behandlungstechniken nach den Grundlagen von Travell und Simons und Dr. Janet Travell – mit dem Schwerpunkt auf der oberen und unteren Extremität.
Ergänzend werden die Ursachen und aufrechterhaltenden Faktoren von Beschwerden sowie geeignete Selbstübungen, Patientenberatung und alltagsnahe Strategien vermittelt. Die praxisnahen Inhalte helfen den Therapeuten dabei, komplexe Schmerzsymptomatiken besser zu verstehen, Befunde gezielt zu erheben, Patienten nachhaltig und individuell zu behandeln und die Sicherheit in den Behandlungen zu erweitern.
Dauer
2 Präsenztage vor Ort
Samstag und Sonntag: 09:00 – ca. 18:00
Gebühr
299,00 € Rabatt Aktion (anstatt 499,00 €)
Flexibel zahlen: Bis zu 24 Monatsraten möglich
Zielgruppe
Physiotherapie, Ergotherapie oder Sportwissenschaft
Voraussetzung
Mindestalter 18 Jahre
Ausbildung im Bereich der Zielgruppe(n)
Die Maßnahmen Triggerpunkttherapie 1 – Kopf, HWS, Schultergürtel und Triggerpunkttherapie 2 – Lenden-Becken-Hüft-Bereich sind verpflichtend
Für den Kurs "Triggerpunkttherapie 3 - Obere und untere Extremität" sind keine Angebote vorhanden.
Konkrete Themenfelder
- Grundlagen der myofaszialen Triggerpunkttherapie
- Geschichte und Grundlagen nach Travell und Simons
- Entstehung und Bedeutung myofaszialer Triggerpunkte
- Triggerpunkte, Schmerz und Bewegungseinschränkung
- Gezielte Anamnese und Differentialdiagnostik
- Charakteristische Schmerzmuster
- Neuro-, muskulo- und skeletale Differentialdiagnostik
- Befundung und Dokumentation
- Palpation und Maximalpunkt
- Provokation und Schmerzreproduktion
- Beurteilung von Muskelverkürzung und Kraftverlust
- Ursachen und Trigger-Auslöser
- Überlastung und Fehlbelastung
- Verletzungen und Traumata
- Narben, Periost, Bursa und Sehnen
- Gelenke und neurale Strukturen
- Internistische und psychische Einflussfaktoren
- Perpetuierende und chronifizierende Faktoren
- Behandlung der myofaszialen Triggerpunkte
- Behandlungsgrundlagen und Techniken
- Klinische Anwendung
- Behandlung komplexer Beschwerdebilder
- Individuelle Therapieplanung
- Obere und untere Extremität, Schultergelenk
- M. pectoralis major, m. latissimus dorsi, m. biceps caput breve und longum, m. triceps caput longum, m. brachialis, m. supinator, m. pronator teres, m. extensor carpi radialis brevis, m.adductor pollicis, m. popliteus, m. gastrocnemius,
m. soleus, m. tibealis anterior, m. peronaeus longus und brevis, plantaraponeurose etc.
- M. pectoralis major, m. latissimus dorsi, m. biceps caput breve und longum, m. triceps caput longum, m. brachialis, m. supinator, m. pronator teres, m. extensor carpi radialis brevis, m.adductor pollicis, m. popliteus, m. gastrocnemius,
- Patientenmanagement und Selbstmanagement
- Selbstübungsprogramme
- Dehnung und Kräftigung
- Lagerung und Alltagsanpassungen
- Übertragung der Inhalte in den Praxisalltag
Kompetenzerwerb
Nach Abschluss der Fortbildung bist Du in der Lage, …
- eine strukturierte Anamnese sowie neuro-, muskulo- und skeletale Befundung durchzuführen.
- myofasziale Triggerpunkte und typische Schmerzmuster sicher zu erkennen und differentialdiagnostisch einzuordnen.
- Triggerpunkte gezielt zu palpieren, zu provozieren und anhand der Schmerzreproduktion zu identifizieren.
- Ursachen, Auslöser und aufrechterhaltende Faktoren zu erkennen und in die Therapieplanung einzubeziehen.
- Behandlungstechniken für Beschwerden im Bereich der oberen und unteren Extremität gezielt auszuwählen und anzuwenden.
Vorteile
Deine persönlichen Vorteile:
- Inhalte nach aktuellem wissenschaftlichem Stand – verständlich erklärt und sofort umsetzbar.
- Mehr Struktur, Entscheidungsfindung und Sicherheit im Umgang mit Patienten.
- Direkt anwendbare Konzepte für spürbar bessere Abläufe und Erfolge im Praxisalltag.
- Hoher Anteil an praktischen Einheiten mit intensiven Übungen und direktem Bezug zum therapeutischen Alltag.
- Zahlreiche Fallbeispiele und praxisnahe Demonstrationen erleichtern den Transfer in den Berufsalltag.
- Dozenten mit langjähriger Berufserfahrung, hoher fachlicher Expertise, Leidenschaft und hoher Vermittlungskompetenz.
Häufige Fragen zur Triggerpunkttherapie 3
Antworten zur Fortbildung Triggerpunkttherapie für die obere und untere Extremität sowie das Schultergelenk bei der Therapie Akademie.
Worum geht es in der Fortbildung Triggerpunkttherapie 3?
Die Fortbildung vermittelt die gezielte Befundung und Behandlung myofaszialer Triggerpunkte an der oberen und unteren Extremität. Dazu gehören unter anderem das Schultergelenk, Arme, Hände, Knie, Unterschenkel und Füße.
Für wen ist die Triggerpunkt-Fortbildung geeignet?
Die Fortbildung der Therapie Akademie richtet sich an Fachkräfte aus Physiotherapie, Ergotherapie und Sportwissenschaft, die ihre Kenntnisse in der myofaszialen Befundung und Behandlung erweitern möchten.
Welche Voraussetzungen gelten für die Teilnahme?
Voraussetzung sind ein Mindestalter von 18 Jahren und eine Ausbildung in einem der genannten Fachbereiche. Zusätzlich müssen die Fortbildungen „Triggerpunkttherapie 1 – Kopf, HWS, Schultergürtel“ und „Triggerpunkttherapie 2 – Lenden-Becken-Hüft-Region“ zuvor absolviert worden sein.
Welche Körperregionen werden in Triggerpunkttherapie 3 behandelt?
Der Schwerpunkt liegt auf dem Schultergelenk sowie der oberen und unteren Extremität. Behandelt werden relevante Strukturen im Bereich von Schulter, Oberarm, Unterarm, Hand, Knie, Unterschenkel und Fuß.
Welche Muskeln werden in der Fortbildung behandelt?
Zu den behandelten Muskeln gehören unter anderem Pectoralis major, Latissimus dorsi, Bizeps, Trizeps, Brachialis, Supinator, Pronator teres, Popliteus, Gastrocnemius, Soleus, Tibialis anterior und die Peronealmuskulatur. Auch die Plantaraponeurose wird berücksichtigt.
Wie werden myofasziale Triggerpunkte erkannt?
Die Teilnehmenden lernen eine strukturierte Anamnese, gezielte Palpation, Schmerzprovokation und Schmerzreproduktion. Zusätzlich werden charakteristische Schmerzmuster, Muskelverkürzungen, Bewegungseinschränkungen und Kraftverluste beurteilt.
Welche Rolle spielt die Differentialdiagnostik?
Durch die neuro-, muskulo- und skeletale Differentialdiagnostik lernen die Teilnehmenden, myofasziale Triggerpunkte von anderen möglichen Ursachen der Beschwerden abzugrenzen und Befunde fachlich einzuordnen.
Welche Behandlungstechniken werden vermittelt?
Vermittelt werden verschiedene manuelle Behandlungstechniken auf Grundlage der Triggerpunktlehre nach Travell und Simons. Die Techniken werden mit der individuellen Befundung und einer gezielten Therapieplanung verbunden.
Werden Selbstübungen und Patientenberatung behandelt?
Ja. Zur Fortbildung gehören geeignete Selbstübungsprogramme, Dehnung, Kräftigung, Lagerung und alltagsnahe Anpassungen. Außerdem wird vermittelt, wie Patientinnen und Patienten sinnvoll beraten und in ihr Selbstmanagement einbezogen werden können.
Wie praxisnah ist die Fortbildung aufgebaut?
Die Fortbildung besitzt einen hohen Praxisanteil. Übungen, Demonstrationen und Fallbeispiele unterstützen dabei, die vermittelten Befundungs- und Behandlungstechniken unmittelbar in den therapeutischen Berufsalltag zu übertragen.
Wie lange dauert die Fortbildung Triggerpunkttherapie 3?
Die Fortbildung findet an zwei Präsenztagen statt. Die Unterrichtszeiten sind am Samstag und Sonntag jeweils von 09:00 Uhr bis ungefähr 18:00 Uhr vorgesehen. Aktuelle Termine und Kursorte veröffentlicht die Therapie Akademie auf der Kursseite.
