Ergotherapie, Logopädie
LRS – Lese-Rechtschreib-Schwäche
Dauer
1 Präsenztag vor Ort oder per Live-Videostream
Samstag oder Sonntag: 10:00 – ca. 17:00
Gebühr
299,00 €
Flexibel zahlen: Bis zu 24 Monatsraten möglich
Zielgruppe
Ergotherapie oder Logopädie
Voraussetzung
Mindestalter 18 Jahre
Ausbildung im Bereich der Zielgruppe(n)
Konkrete Themenfelder
- Grundlagen zu „Lese-Rechtschreib-Schwäche“
- Definition
- Abgrenzung zu anderen Lernstörungen
- Häufigkeit, Ursachen und Auswirkungen auf die Entwicklung von Kindern
- Diagnostik
- Erkennung von Anzeichen und Symptomen
- Einsatz diagnostischer Verfahren
- Differenzierung zu anderen Störungen
- Förderansätze
- Vermittlung von Grundfertigkeiten wie Laut-Buchstaben-Zuordnung
- Strukturierte Lese- und Schreibübungen mit digitalen Hilfsmitteln
- Erstellung differenzierter Förderpläne und Lernstrategien
- Förderung der Motivation und des Selbstbewusstseins betroffener Kinder
- Leseübungen und Rechtschreibtraining mit kreativen Ansätzen
- Integration von Spielen und praxisorientierten Beispielen
- Zusammenarbeit
- Einbindung und Information der Eltern
- Kooperation mit Lehrkräften und Anpassung des Unterrichts
- Psychosoziale Aspekte
- Unterstützung bei Selbstwertproblemen und Ängsten
- Förderung von Selbstvertrauen und Eigenmotivation
- Evaluation
- Dokumentation von Lernfortschritten und Anpassung der Förderung
- Langfristige Begleitung und Nachbetreuung
Kompetenzerwerb
Nach Abschluss der Fortbildung bist Du in der Lage, …
- Grundlagen und Ursachen einer Lese-Rechtschreib-Schwäche zu erläutern und andere Lernstörungen abzugrenzen.
- Anzeichen einer LRS zu erkennen und geeignete diagnostische Verfahren einzusetzen.
- individuelle Förderpläne zu entwickeln und kreative Lese- und Schreibübungen anzuwenden.
- Motivation und Selbstvertrauen zu stärken sowie Eltern und Lehrkräfte einzubinden.
- Lernfortschritte zu beurteilen und Fördermaßnahmen gezielt anzupassen.
Vorteile
Deine persönlichen Vorteile:
- Inhalte nach aktuellem wissenschaftlichem Stand – verständlich erklärt und sofort umsetzbar.
- Mehr Struktur, Entscheidungsfindung und Sicherheit im Umgang mit Patienten.
- Direkt anwendbare Konzepte für spürbar bessere Abläufe und Erfolge im Praxisalltag.
- Hoher Anteil an praktischen Einheiten mit intensiven Übungen und direktem Bezug zum therapeutischen Alltag.
- Zahlreiche Fallbeispiele und praxisnahe Demonstrationen erleichtern den Transfer in den Berufsalltag.
- Dozenten mit langjähriger Berufserfahrung, hoher fachlicher Expertise, Leidenschaft und hoher Vermittlungskompetenz.
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Häufige Fragen zur Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS)
Hier finden Sie wichtige Informationen zur Fortbildung „LRS – Lese-Rechtschreib-Schwäche“ bei der Therapie Akademie.
Was ist eine Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS)?
Eine Lese-Rechtschreib-Schwäche bezeichnet anhaltende Schwierigkeiten beim Erlernen des Lesens und Schreibens. Betroffene Kinder können beispielsweise Probleme beim Erkennen von Lauten, beim Zuordnen von Buchstaben, beim flüssigen Lesen oder bei der richtigen Schreibweise von Wörtern haben.
Für wen ist die LRS-Fortbildung geeignet?
Die Fortbildung richtet sich an therapeutische Fachkräfte, die Kinder mit Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben begleiten. Sie eignet sich besonders für Personen, die ihre Kenntnisse zur Erkennung, Diagnostik und individuellen Förderung bei LRS erweitern möchten.
Welche Anzeichen können auf eine LRS hinweisen?
Mögliche Hinweise sind ein sehr langsames oder stockendes Lesen, das Auslassen oder Vertauschen von Buchstaben und Lauten, Schwierigkeiten beim Textverständnis sowie viele Rechtschreibfehler. Auch häufiges Vermeiden von Lese- und Schreibaufgaben kann ein Anzeichen sein.
Was ist der Unterschied zwischen LRS und Legasthenie?
Die Begriffe werden im Alltag häufig unterschiedlich oder gleichbedeutend verwendet. LRS dient oft als Sammelbegriff für Schwierigkeiten beim Lesen und Rechtschreiben. Eine fachlich diagnostizierte Lese- und Rechtschreibstörung wird anhand festgelegter diagnostischer Kriterien beurteilt.
Wie wird eine Lese-Rechtschreib-Schwäche erkannt?
Zur Erkennung werden die bisherige Entwicklung, schulische Leistungen und typische Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben betrachtet. Standardisierte Verfahren können dabei helfen, die Lese- und Rechtschreibleistung zu erfassen und von anderen Lern- oder Entwicklungsproblemen abzugrenzen.
Welche Förderansätze werden in der Fortbildung behandelt?
Zu den Förderansätzen gehören Übungen zur Laut- und Buchstabenzuordnung, zur phonologischen Bewusstheit, zum flüssigen Lesen und zur Rechtschreibung. Die Förderung wird strukturiert aufgebaut und an den individuellen Lernstand sowie die vorhandenen Ressourcen des Kindes angepasst.
Werden individuelle Förderpläne erstellt?
Die Teilnehmenden lernen, diagnostische Beobachtungen und Ergebnisse für die Förderplanung zu nutzen. Darauf aufbauend können individuelle Ziele, geeignete Übungen und nachvollziehbare Lernschritte festgelegt und regelmäßig überprüft werden.
Können digitale Hilfsmittel bei der LRS-Förderung eingesetzt werden?
Ja. Digitale Lernprogramme und Hilfsmittel können strukturierte Lese- und Schreibübungen ergänzen. Entscheidend ist, dass sie gezielt ausgewählt, an den Entwicklungsstand angepasst und sinnvoll mit persönlicher Anleitung und therapeutischer Förderung verbunden werden.
Warum ist die Zusammenarbeit mit Eltern und Schule wichtig?
Eine abgestimmte Zusammenarbeit erleichtert es, das Kind in Therapie, Schule und Alltag einheitlich zu unterstützen. Eltern, Lehrkräfte und beteiligte Fachkräfte können Beobachtungen austauschen, gemeinsame Förderziele festlegen und die Motivation sowie das Selbstvertrauen des Kindes stärken.
