Logopädie
Elternarbeit in der Stottertherapie
Dauer
1 Präsenztag vor Ort oder per Live-Videostream
Samstag oder Sonntag: 10:00 – ca. 17:00
Gebühr
299,00 €
Flexibel zahlen: Bis zu 24 Monatsraten möglich
Zielgruppe
Logopädie
Voraussetzung
Mindestalter 18 Jahre
Ausbildung im Bereich der Zielgruppe(n)
Konkrete Themenfelder
- Grundlagen des Stotterns
- Ursachen, Formen und Auswirkungen des Stotterns
- Elternarbeit im Therapieprozess
- Psychosoziale Aspekte
- Emotionale Belastung von Eltern und Kind, Förderung der Resilienz
- Übungen zur Förderung des selbstbewussten Sprechens und Geduld
- Stärkung des Selbstbewusstseins des Kindes
- Kommunikation im Familienumfeld
- Gesprächsstrategien, Stressreduktion und Förderung der Sprachentwicklung zu Hause
- Informationsvermittlung, Umgang mit Ängsten und Unsicherheiten
- Therapeutische Methoden
- Techniken zur Integration von Eltern in die Therapie
- Langfristige Unterstützung
- Kooperation mit anderen Institutionen
Kompetenzerwerb
Nach Abschluss der Fortbildung bist Du in der Lage, …
Grundlagen und Ursachen des Stotterns sowie dessen Auswirkungen auf Kinder und Familien zu verstehen.
Eltern gezielt in den Therapieprozess einzubinden und geeignete Beratungs- und Gesprächsstrategien anzuwenden.
individuelle Unterstützungsmaßnahmen unter Berücksichtigung emotionaler und kommunikativer Bedürfnisse auszuwählen.
Eltern im Umgang mit dem Stottern anzuleiten und das Selbstvertrauen der betroffenen Kinder gezielt zu stärken.
eine vertrauensvolle und patientenorientierte Elternarbeit in der Stottertherapie im logopädischen Praxisalltag umzusetzen.
Vorteile
Deine persönlichen Vorteile:
- Inhalte nach aktuellem wissenschaftlichem Stand – verständlich erklärt und sofort umsetzbar.
- Mehr Struktur, Entscheidungsfindung und Sicherheit im Umgang mit Patienten.
- Direkt anwendbare Konzepte für spürbar bessere Abläufe und Erfolge im Praxisalltag.
- Hoher Anteil an praktischen Einheiten mit intensiven Übungen und direktem Bezug zum therapeutischen Alltag.
- Zahlreiche Fallbeispiele und praxisnahe Demonstrationen erleichtern den Transfer in den Berufsalltag.
- Dozenten mit langjähriger Berufserfahrung, hoher fachlicher Expertise, Leidenschaft und hoher Vermittlungskompetenz.
Referenten
Häufige Fragen zur Elternarbeit in der Stottertherapie
Antworten auf wichtige Fragen zur Beratung, Begleitung und Einbindung von Eltern in die Stottertherapie.
Warum ist Elternarbeit in der Stottertherapie wichtig?
Eltern sind die wichtigsten Bezugspersonen des Kindes und beeinflussen dessen Kommunikationsalltag wesentlich. Durch eine fachgerechte Beratung können sie lernen, das Stottern besser zu verstehen, unterstützend zu reagieren und geeignete therapeutische Maßnahmen im Familienalltag umzusetzen.
Für wen eignet sich die Fortbildung?
Die Fortbildung richtet sich insbesondere an Logopädinnen und Logopäden sowie weitere sprachtherapeutische Fachkräfte, die stotternde Kinder behandeln und Eltern professionell beraten, begleiten und aktiv in den Therapieprozess einbeziehen möchten.
Welche Grundlagen zum Stottern werden vermittelt?
Die Teilnehmenden beschäftigen sich mit möglichen Ursachen, unterschiedlichen Formen und typischen Auswirkungen des Stotterns. Dabei werden sowohl sprachliche als auch emotionale, soziale und familiäre Einflussfaktoren berücksichtigt.
Wie können Eltern in den Therapieprozess einbezogen werden?
Eltern können durch Beratungsgespräche, gemeinsame Übungen, Beobachtungsaufgaben und konkrete Handlungsempfehlungen einbezogen werden. Die Zusammenarbeit wird an das Alter des Kindes, die Familiensituation und die individuellen Therapieziele angepasst.
Wie können Eltern ihr Kind beim Sprechen unterstützen?
Hilfreich sind eine ruhige Gesprächsatmosphäre, ausreichend Zeit zum Sprechen und ein aufmerksames Zuhören. Im Mittelpunkt sollte der Inhalt der Aussage stehen. Druck, häufige Korrekturen oder Aufforderungen wie „Sprich langsam“ sollten vermieden werden.
Wie wird mit Ängsten und Unsicherheiten der Eltern umgegangen?
Eltern erhalten verständliche Informationen über das Stottern und den möglichen Therapieverlauf. Sorgen und Unsicherheiten werden offen angesprochen und fachlich eingeordnet. Dadurch können Eltern mehr Sicherheit im Umgang mit ihrem Kind und dessen Sprechweise entwickeln.
Welche psychosozialen Belastungen können beim Stottern auftreten?
Stottern kann mit Scham, Frustration, Unsicherheit oder der Vermeidung bestimmter Sprechsituationen verbunden sein. Auch Eltern können sich Sorgen machen oder sich für das Sprechen ihres Kindes verantwortlich fühlen. Eine wertschätzende Begleitung kann die gesamte Familie entlasten.
Wie kann das Selbstbewusstsein des Kindes gestärkt werden?
Das Kind sollte unabhängig von seiner Sprechflüssigkeit als kompetenter Gesprächspartner wahrgenommen werden. Positive Sprecherfahrungen, geduldiges Zuhören und ein offener Umgang mit dem Stottern können dazu beitragen, Selbstvertrauen und kommunikative Sicherheit zu fördern.
Welche Gesprächsstrategien für den Familienalltag werden vermittelt?
Die Fortbildung behandelt Strategien für entspannte Gesprächssituationen, eine angemessene Sprechgeschwindigkeit und einen wertschätzenden Umgang mit Unterbrechungen. Außerdem wird vermittelt, wie familiärer Zeitdruck reduziert und die Sprachentwicklung im Alltag unterstützt werden kann.
Wie kann eine langfristige Unterstützung gestaltet werden?
Eine langfristige Begleitung umfasst regelmäßige Gespräche, die Überprüfung gemeinsamer Ziele und die Anpassung der Maßnahmen an die Entwicklung des Kindes. Bei Bedarf kann außerdem eine Zusammenarbeit mit Kindertagesstätte, Schule oder weiteren beteiligten Fachstellen sinnvoll sein.
