Psychologie & Psychotherapie
Achtsamkeit für Therapeut*innen im Praxisalltag
Zahlreiche Studien zeigen, dass eine gute Beziehung zwischen zu Behandelnden und Behandler ein zentraler Faktor für den Erfolg von Therapien ist. Doch wie ist es möglich, bei ständig wechselnden Therapien, immer wieder neu und gut in Beziehung zu gehen? Wie kann man in jeder Sitzung präsent sein, in Resonanz gehen, aufmerksam zuhören, spüren und fühlen? Achtsamkeit bietet hierfür wertvolle Ansätze, um die eigene Präsenz zu stärken und eine bewusste, vertrauensvolle therapeutische Beziehung aufzubauen.
In dieser Fortbildung lernen die Teilnehmenden verschiedene Achtsamkeitspraktiken kennen, erproben diese und wenden sie gezielt im beruflichen Kontext an. Im Mittelpunkt steht die bewusste Selbstwahrnehmung: Durch kurze, achtsame Interventionen werden die Reflexionsfähigkeit und Selbstregulation gestärkt sowie das persönliche Wohlbefinden gefördert. Ein achtsamer und stabiler Umgang mit sich selbst kann dazu beitragen, präsenter und unterstützender für Klientinnen und Klienten da zu sein und therapeutische Prozesse wirksam zu begleiten. Dabei werden praxisnahe und alltagstaugliche Methoden vermittelt, die sich nachhaltig in den beruflichen und persönlichen Alltag integrieren lassen.
Darüber hinaus erlernen die Teilnehmenden, Achtsamkeitspraktiken gezielt als wirksames Instrument in der therapeutischen Arbeit einzusetzen. Auf diese Weise können sie das Stressmanagement, die innere Ausgeglichenheit und die Gesundheit ihrer Klientinnen und Klienten nachhaltig unterstützen. Die Verbindung von Selbstfürsorge und therapeutischer Anwendung trägt dazu bei, sowohl die eigene Arbeitsqualität als auch die professionelle Begleitung und Unterstützung der Klient*innen langfristig zu stärken.
Dauer
2 Präsenztage vor Ort oder per Live-Videostream
Samstag und Sonntag: 10:00 – ca. 17:00
Gebühr
499,00 €
Flexibel zahlen: Bis zu 24 Monatsraten möglich
Zielgruppe
Physiotherapie, Ergotherapie oder Logopädie
Voraussetzung
Mindestalter 18 Jahre
Ausbildung im Bereich der Zielgruppe(n)
Die Maßnahme „Starke“ Therapeut*innen – Kommunikation, Auftreten und Verhalten wird empfohlen
Konkrete Themenfelder
- Achtsamkeit in der therapeutischen Beziehung
- Bedeutung der therapeutischen Beziehung
- Präsenz, Resonanz und aufmerksames Zuhören
- Achtsamkeit als Grundlage erfolgreichen therapeutischen Handelns
- Selbstfürsorge und Psychohygiene
- Energetischer Eigenschutz und professionelle Abgrenzung
- Psychohygiene und Selbstfürsorge in der Therapeutenrolle
- Selbstwahrnehmung und Selbstreflexion
- Förderung der eigenen Wahrnehmung
- Selbstreflexion im therapeutischen Alltag
- Selbststeuerung und Selbstwirksamkeit
- Stressbewältigung und Selbstmanagement
- Strategien zur Stressbewältigung im Praxisalltag
- Zeitmanagement und bewusste Pausengestaltung
- Zentrierung und Entspannung
- Achtsamkeit im therapeutischen Handeln
- Achtsame Präsenz in der therapeutischen Arbeit
- Achtsamkeitspraktiken als therapeutisches Werkzeug
- Gezielter Einsatz achtsamer Interventionen
- Körperlich-emotionale Regulation
- Körperliche und emotionale Wahrnehmung
- Übungen zur Selbstregulation und inneren Balance
- Praktische Achtsamkeitsübungen
- Meditation im Sitzen und Gehen
- Körperübungen zur Wahrnehmung und Entspannung
- Atemübungen zur Zentrierung und Regulation
- Transfer in den therapeutischen Alltag
- Integration achtsamer Methoden in den Praxisalltag
- Förderung von Wohlbefinden, Gesundheit und therapeutischer Qualität
Kompetenzerwerb
Nach Abschluss der Fortbildung bist Du in der Lage, …
- Achtsamkeit, Präsenz und Resonanz gezielt in die therapeutische Beziehung einzubringen.
- Deine Selbstwahrnehmung, Selbstreflexion und Selbststeuerung zu stärken.
- Selbstfürsorge, Psychohygiene und professionelle Abgrenzung bewusst umzusetzen.
- Stress wirksam zu bewältigen und Deine innere Balance zu fördern.
- Achtsamkeits-, Atem-, Körper- und Meditationsübungen im therapeutischen Alltag anzuwenden.
Vorteile
Deine persönlichen Vorteile:
- Inhalte nach aktuellem wissenschaftlichem Stand – verständlich erklärt und sofort umsetzbar.
- Mehr Struktur, Entscheidungsfindung und Sicherheit im Umgang mit Patienten.
- Direkt anwendbare Konzepte für spürbar bessere Abläufe und Erfolge im Praxisalltag.
- Hoher Anteil an praktischen Einheiten mit intensiven Übungen und direktem Bezug zum therapeutischen Alltag.
- Zahlreiche Fallbeispiele und praxisnahe Demonstrationen erleichtern den Transfer in den Berufsalltag.
- Dozenten mit langjähriger Berufserfahrung, hoher fachlicher Expertise, Leidenschaft und hoher Vermittlungskompetenz.
