Psychologie & Psychotherapie
Resilienz (Widerstandfähigkeit) für Therapeut*innen im Praxisalltag
Resilienz (lat. resilire – „abprallen“ oder „zurückspringen“) beschreibt die Fähigkeit, mit Herausforderungen, Belastungen und Veränderungen angemessen umzugehen und sich flexibel an schwierige Situationen anzupassen. Dabei geht es nicht nur darum, Krisen ohne langfristige Beeinträchtigungen zu bewältigen, sondern auch darum, aus herausfordernden Erfahrungen zu lernen und gestärkt aus ihnen hervorzugehen. Resilienz wird sowohl durch belastende Einflussfaktoren als auch durch persönliche und soziale Schutzfaktoren geprägt, die eine erfolgreiche Bewältigung unterstützen.
In dieser Fortbildung steht die Stärkung der eigenen Widerstandsfähigkeit im herausfordernden Praxisalltag im Mittelpunkt. Die Teilnehmenden reflektieren ihre individuelle Resilienz und entwickeln persönliche Strategien, um diese gezielt weiter auszubauen. Ziel ist es, die Selbstwahrnehmung und Selbstwirksamkeit zu fördern sowie die eigenen Handlungs- und Bewältigungsmöglichkeiten im therapeutischen Alltag zu erweitern. Dabei lernen die Teilnehmer, persönliche Ressourcen bewusster wahrzunehmen und diese im Umgang mit beruflichen Herausforderungen gezielt und wirksam einzusetzen.
Durch praxisnahe Methoden gewinnen die Teilnehmenden ein klareres Verständnis für ihre individuellen Herausforderungen und vorhandenen Ressourcen. Sie erkennen, welche Bereiche ihrer Resilienz gestärkt werden können, und erarbeiten konkrete Möglichkeiten zur Umsetzung im beruflichen und persönlichen Alltag. Die praxisorientierte Auseinandersetzung unterstützt dabei, nachhaltige Veränderungen anzustoßen und die persönliche sowie berufliche Stabilität langfristig zu fördern.
Dauer
2 Präsenztage vor Ort oder per Live-Videostream
Samstag und Sonntag: 10:00 – ca. 17:00
Gebühr
499,00 €
Flexibel zahlen: Bis zu 24 Monatsraten möglich
Zielgruppe
Physiotherapie, Ergotherapie oder Logopädie
Voraussetzung
Mindestalter 18 Jahre
Ausbildung im Bereich der Zielgruppe(n)
Die Maßnahme „Starke“ Therapeut*innen – Kommunikation, Auftreten und Verhalten wird empfohlen
Konkrete Themenfelder
- Resilienz in der therapeutischen Beziehung
- Grundlagen: Die sieben Säulen der Resilienz
- Bedeutung der therapeutischen Beziehung
- Bedeutung und Wirkung von Resilienz im therapeutischen Berufsalltag
- Analyse der beruflichen Situation
- Reflexion der eigenen therapeutischen Tätigkeit
- Berufliche Herausforderungen, Risikofaktoren und Belastungssituationen erkennen
- Eigene Ressourcen und Schutzfaktoren aufdecken
- Selbstfürsorge und Psychohygiene
- Energetischer Eigenschutz und professionelle Abgrenzung
- Psychohygiene und Selbstfürsorge in der Therapeutenrolle
- Selbstreflexion und Resilienzförderung
- Stärkung der persönlichen Resilienz
- Konkrete Handlungsstrategien zur Stärkung der eigenen Resilienz
- Nachhaltige Umsetzung im beruflichen Alltag
- Transfer in den therapeutischen Alltag
- Integration achtsamer Methoden in den Praxisalltag
- Förderung von Wohlbefinden, Gesundheit und therapeutischer Qualität
Kompetenzerwerb
Nach Abschluss der Fortbildung bist Du in der Lage, …
- die Bedeutung von Resilienz für die therapeutische Beziehung zu verstehen.
- berufliche Belastungen gezielt zu erkennen und zu reflektieren.
- Selbstfürsorge und Psychohygiene im therapeutischen Alltag bewusst umzusetzen.
- Deine persönliche Resilienz zu stärken und wirksame Strategien zur Stressbewältigung zu entwickeln.
- Methoden nachhaltig in Deinen Praxisalltag zu integrieren.
Vorteile
Deine persönlichen Vorteile:
- Inhalte nach aktuellem wissenschaftlichem Stand – verständlich erklärt und sofort umsetzbar.
- Mehr Struktur, Entscheidungsfindung und Sicherheit im Umgang mit Patienten.
- Direkt anwendbare Konzepte für spürbar bessere Abläufe und Erfolge im Praxisalltag.
- Hoher Anteil an praktischen Einheiten mit intensiven Übungen und direktem Bezug zum therapeutischen Alltag.
- Zahlreiche Fallbeispiele und praxisnahe Demonstrationen erleichtern den Transfer in den Berufsalltag.
- Dozenten mit langjähriger Berufserfahrung, hoher fachlicher Expertise, Leidenschaft und hoher Vermittlungskompetenz.
Häufige Fragen zur Resilienz im Praxisalltag
Hier finden Sie wichtige Informationen zur Fortbildung „Resilienz für Therapeut*innen im Praxisalltag“ bei der Therapie Akademie.
Was bedeutet Resilienz?
Resilienz beschreibt die Fähigkeit, mit Belastungen, Veränderungen und schwierigen Situationen angemessen umzugehen. Sie hilft dabei, sich an Herausforderungen anzupassen, persönliche Ressourcen zu nutzen und sich nach belastenden Erfahrungen wieder zu stabilisieren.
Für wen ist die Resilienz-Fortbildung geeignet?
Die Fortbildung richtet sich an Fachkräfte aus der Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie, die ihre persönliche Widerstandsfähigkeit stärken und mit Belastungen im therapeutischen Berufsalltag bewusster umgehen möchten.
Warum ist Resilienz für Therapeut*innen wichtig?
Therapeutische Berufe können mit Zeitdruck, emotionalen Belastungen und hohen Erwartungen verbunden sein. Eine gestärkte Resilienz kann helfen, auch in herausfordernden Situationen handlungsfähig zu bleiben und die eigene berufliche Stabilität langfristig zu fördern.
Was sind die sieben Säulen der Resilienz?
Die sieben Säulen der Resilienz beschreiben wichtige persönliche Fähigkeiten und Haltungen für den Umgang mit Belastungen. In der Fortbildung werden diese Grundlagen erläutert und auf typische Herausforderungen des therapeutischen Praxisalltags übertragen.
Wie werden persönliche Belastungen und Ressourcen erkannt?
Die Teilnehmenden reflektieren ihre berufliche Situation und identifizieren individuelle Belastungen, Risikofaktoren und wiederkehrende Herausforderungen. Gleichzeitig werden persönliche und soziale Ressourcen sowie vorhandene Schutzfaktoren bewusst herausgearbeitet.
Welche Rolle spielen Selbstfürsorge und Psychohygiene?
Selbstfürsorge und Psychohygiene unterstützen dabei, die eigene Gesundheit und Leistungsfähigkeit langfristig zu erhalten. Die Fortbildung behandelt deshalb auch professionelle Abgrenzung, persönlichen Eigenschutz und einen bewussten Umgang mit den Anforderungen der therapeutischen Rolle.
Welche Strategien zur Resilienzförderung werden vermittelt?
Die Teilnehmenden entwickeln konkrete Handlungs- und Bewältigungsstrategien für ihren beruflichen Alltag. Dazu gehören Selbstreflexion, Stressbewältigung, die gezielte Nutzung persönlicher Ressourcen und die Integration achtsamer Methoden in den Praxisalltag.
Welche Voraussetzungen und Empfehlungen gibt es?
Voraussetzung sind ein Mindestalter von 18 Jahren und eine Ausbildung im Bereich Physiotherapie, Ergotherapie oder Logopädie. Die vorherige Teilnahme an der Fortbildung „Starke Therapeut*innen – Kommunikation, Auftreten und Verhalten“ wird empfohlen.
Wie lange dauert die Fortbildung und wie wird sie angeboten?
Die Fortbildung dauert zwei Tage und findet samstags und sonntags jeweils von 10:00 Uhr bis etwa 17:00 Uhr statt. Sie kann als Präsenzveranstaltung vor Ort oder per Live-Videostream angeboten werden. Aktuelle Termine finden Sie auf der Kursseite der Therapie Akademie.
