Ergotherapie

Sturzprophylaxe

Die Sturzprophylaxe ist ein zentrales Thema in der Gesundheitsförderung im Alter, da Stürze oft schwerwiegende Verletzungen und eine deutliche Einschränkung der Mobilität zur Folge haben können. Besonders die Angst vor einem Sturz kann ältere Menschen in ihrem Alltag einschränken und ihre Lebensqualität stark beeinträchtigen. Durch gezielte Präventionsmaßnahmen und Bewegungstrainings lässt sich das Sturzrisiko deutlich senken, wodurch auch das Vertrauen in die eigene Mobilität gestärkt wird.

In der ergotherapeutischen Fortbildung der Sturzprophylaxe lernen die Teilnehmenden, wie sie ältere Menschen durch gezieltes Training in Balance, Kraft und Koordination unterstützen können. Sie erwerben Wissen über spezielle Übungen und Hilfsmittel, die das Gleichgewicht und die Standfestigkeit fördern, um so das Risiko von Stürzen zu minimieren. Ein zentraler Bestandteil ist auch das Erkennen und Reduzieren von Risikofaktoren im Umfeld der Betroffenen, wie etwa Stolperfallen oder ungesicherte Möbel.

Zusätzlich wird in der Fortbildung darauf eingegangen, wie die Angst vor Stürzen adressiert und abgebaut werden kann, um das Selbstvertrauen der Betroffenen zu stärken. Sie lernen auf die emotionalen Bedürfnisse ihrer Klienten einzugehen und sie in ihrer Selbstständigkeit zu fördern. Ziel ist es, das Wohlbefinden der älteren Menschen nachhaltig zu verbessern und ihnen ein aktiveres, sichereres Leben zu ermöglichen.

Dauer

1 Präsenztag vor Ort oder per Live-Videostream
Samstag oder Sonntag: 10:00 – ca. 17:00

Gebühr

299,00 €
Flexibel zahlen: Bis zu 24 Monatsraten möglich

Zielgruppe

Ergotherapie oder Physiotherapie

Voraussetzung

Mindestalter 18 Jahre
Ausbildung im Bereich der Zielgruppe(n)

Rheine
19.06.202710:00 - 17:00 Uhr
  1. Einführung und Grundlagen
    • Bedeutung der Sturzprophylaxe im Alter
    • Anatomie und Physiologie
    • Körperliche Voraussetzungen für Mobilität und Gleichgewicht
    • Analyse von Muskelfunktionen und Bewegungsabläufen im Alter
    • Ursachen, Risikofaktoren und Folgen von Stürzen
  2. Diagnostik und Risikoerfassung
    • Einschätzung des individuellen Sturzrisikos
    • Analyse von Mobilität, Balance und Gangbild
    • Erkennen von Umwelt- und Wohnraumbedingungen
  3. Ergotherapeutische Interventionen und Methodenpraxis
    • Training von Kraft, Koordination und Gleichgewicht
    • Spezifische Übungen zur Förderung von Stabilität und Beweglichkeit
    • Alltagsnahe Trainingsmethoden zur nachhaltigen Integration
    • Einsatz geeigneter Hilfsmittel
  4. Förderung von Selbstständigkeit und Mobilität
    • Erhalt und Verbesserung der funktionellen Fähigkeiten
    • Unterstützung einer sicheren und selbstständigen Alltagsbewältigung
    • Individuelle Betreuung und Anpassung der Therapie
  5. Prävention und psychosoziale Aspekte
    • Reduzierung von Risikofaktoren und Sturzgefahren
    • Umgang mit Sturzangst und Förderung des Selbstvertrauens
    • Beratung von Betroffenen und Angehörigen
    • Nachhaltige Präventionsstrategien im Alltag

Nach Abschluss der Fortbildung bist Du in der Lage, …

  • Sturzrisiken im Alter zu erkennen und relevante körperliche sowie umweltbezogene Einflussfaktoren einzuschätzen.
  • Zusammenhänge zwischen Anatomie, Physiologie, Mobilität, Gleichgewicht und Bewegungsfähigkeit zu verstehen.
  • geeignete Übungen zur Förderung von Kraft, Koordination, Balance und Stabilität auszuwählen und anzuleiten.
  • alltagsnahe Trainingsmaßnahmen zur Erhaltung und Förderung der Selbstständigkeit umzusetzen.
  • individuelle Bedürfnisse und Ressourcen älterer Menschen in die Therapieplanung einzubeziehen.
  • Maßnahmen zur Reduzierung von Sturzrisiken zu entwickeln und Betroffene sowie Angehörige fachgerecht zu beraten.

Deine persönlichen Vorteile:

  • Inhalte nach aktuellem wissenschaftlichem Stand – verständlich erklärt und sofort umsetzbar.
  • Mehr Struktur, Entscheidungsfindung und Sicherheit im Umgang mit Patienten.
  • Direkt anwendbare Konzepte für spürbar bessere Abläufe und Erfolge im Praxisalltag.
  • Hoher Anteil an praktischen Einheiten mit intensiven Übungen und direktem Bezug zum therapeutischen Alltag.
  • Zahlreiche Fallbeispiele und praxisnahe Demonstrationen erleichtern den Transfer in den Berufsalltag.
  • Dozenten mit langjähriger Berufserfahrung, hoher fachlicher Expertise, Leidenschaft und hoher Vermittlungskompetenz.
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Aileen Gaube

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