Psychologie & Psychotherapie

Umgang mit Ängsten - in Therapie und Beratung

Angst ist ein Grundgefühl, das sich in als bedrohlich empfundenen Situationen als Besorgnis und unlustbetonte Erregung äußert. Sie geht häufig mit körperlichen Reaktionen wie erhöhter Herzfrequenz, Anspannung oder Unruhe einher und dient ursprünglich dem Schutz vor Gefahr. Gleichzeitig kann Angst wichtige Hinweise auf innere Bedürfnisse, Grenzen und persönliche Belastungen geben.

Auslöser können dabei erwartete oder unerwartete Bedrohungen der körperlichen Unversehrtheit, der Selbstachtung oder des Selbstbildes sein, wobei die Bewertung einer Situation entscheidend dafür ist, ob Angst entsteht. Diese Bewertung ist individuell unterschiedlich geprägt und lässt sich durch gezielte Reflexion verändern. Ein bewusster Umgang mit eigenen Gedanken, Gefühlen und Reaktionsmustern kann dabei helfen, Ängste besser zu verstehen und neue Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.

In dieser Fortbildung erlernen die Teilnehmenden mit Hilfe bewährter Techniken, Tools und psychoedukativer Elemente aus Therapie und Coaching, Angst mit anderen Augen zu sehen. Ziel ist es, dieses Wissen praxisnah und zielorientiert anzuwenden, um Patienten und Klienten wirksam auf dem Weg zu einem angstfreieren Leben zu begleiten. Dabei stehen sowohl das Verständnis der individuellen Angstentstehung als auch die praktische Umsetzung geeigneter Interventionen im Mittelpunkt.

Dauer

2 Präsenztage vor Ort oder per Live-Videostream
Samstag und Sonntag: 10:00 – ca. 17:00

Gebühr

249,00 € (Rabattangebot, anstatt 499,00 €)
Flexibel zahlen: Bis zu 24 Monatsraten möglich

Zielgruppe

Physiotherapie, Ergotherapie oder Logopädie

Voraussetzung

Mindestalter 18 Jahre
Ausbildung im Bereich der Zielgruppe(n)
Die Maßnahmen Psychische und neurologische Erkrankungen: Basiswissen und Psychologically Informed Physical Therapy werden empfohlen

Livestream
24.10.202610:00 - 17:00 Uhr
25.10.202610:00 - 17:00 Uhr
Livestream
12.06.202710:00 - 17:00 Uhr
13.06.202710:00 - 17:00 Uhr
  1. Grundlagen von Angst und Furcht
    • Definitionen und psychologische Grundlagen
    • Abgrenzung von Angst, Furcht, Angststörung, Phobie 
    • Unterschiedliche Formen der Angst
    • Angst und Furcht als Warn- und Schutzfunktion
  2. Entstehung und Auswirkungen von Angst
    • Physiologische und psychologische Reaktionen
    • Abwehr-, Vermeidungs- und Fluchtverhalten
    • Individuelle Bewertung von angstauslösenden Situationen
  3. Ängste verstehen und lindern in Beratung und Therapie
    • Umgang mit Angst und angstauslösenden Situationen
    • Therapeutische Ansätze zur Angstbewältigung
    • Verhaltenstherapeutische und systemische Methoden
  4. Einsatz von Diagnostiktools in Beratung und Therapie
  5. Intervention und praktische Anwendung
    • Übungen, Tools und Methoden zur Angstregulation
    • Praxisnahe Interventionen zur Unterstützung von Patienen/ Klienten
    • Entwicklung individueller Bewältigungsstrategien
  6. Notfallmanagement und Prophylaxe
    • Umgang mit akuten Angstsituationen
    • Präventive Maßnahmen und nachhaltige Stabilisierung
    • Transfer in die therapeutische Praxis

Nach Abschluss der Fortbildung bist Du in der Lage, …

  • Angst, verschiedene Angstformen und Furcht psychologisch einzuordnen und zu verstehen.
  • geeignete diagnostische Verfahren gezielt einzusetzen.
  • körperliche Symptome zu erkennen gemeinsam mit Betroffenen passende Bewältigungsstrategien zu entwickeln.
  • Methoden, Übungen und Interventionen zur Angstbewältigung gezielt anzuwenden.
  • Strategien zur Stabilisierung und nachhaltigen Bewältigung in den Praxis-/Beratungsalltag zu integrieren.

Deine persönlichen Vorteile:

  • Inhalte nach aktuellem wissenschaftlichem Stand – verständlich erklärt und sofort umsetzbar.
  • Mehr Struktur, Entscheidungsfindung und Sicherheit im Umgang mit Patienten.
  • Direkt anwendbare Konzepte für spürbar bessere Abläufe und Erfolge im Praxisalltag.
  • Hoher Anteil an praktischen Einheiten mit intensiven Übungen und direktem Bezug zum therapeutischen Alltag.
  • Zahlreiche Fallbeispiele und praxisnahe Demonstrationen erleichtern den Transfer in den Berufsalltag.
  • Dozenten mit langjähriger Berufserfahrung, hoher fachlicher Expertise, Leidenschaft und hoher Vermittlungskompetenz.
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Nicole Vogt

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Häufige Fragen zum Umgang mit Ängsten

Hier finden Sie wichtige Informationen zur Fortbildung „Umgang mit Ängsten – in Therapie und Beratung“ bei der Therapie Akademie.

Worum geht es in der Fortbildung zum Umgang mit Ängsten?

Die Fortbildung vermittelt psychologische Grundlagen zu Angst und Furcht sowie praxisnahe Methoden für Therapie und Beratung. Die Teilnehmenden lernen, Angstreaktionen besser zu verstehen und Betroffene bei der Entwicklung geeigneter Bewältigungsstrategien zu unterstützen.

Für wen ist die Fortbildung geeignet?

Die Fortbildung richtet sich an Fachkräfte aus der Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie, die in ihrem therapeutischen Alltag Menschen mit Ängsten, Unsicherheiten oder Vermeidungsverhalten begleiten.

Was ist der Unterschied zwischen Angst, Furcht, Phobie und Angststörung?

Furcht bezieht sich meist auf eine konkrete wahrgenommene Bedrohung, während Angst auch ohne eindeutig erkennbare Gefahr auftreten kann. Eine Phobie bezeichnet eine ausgeprägte Angst vor bestimmten Situationen oder Objekten. Von einer Angststörung wird gesprochen, wenn Ängste stark belasten und den Alltag deutlich beeinträchtigen.

Welche körperlichen Reaktionen können bei Angst auftreten?

Angst kann sich unter anderem durch eine erhöhte Herzfrequenz, Anspannung, Unruhe, veränderte Atmung, Schwindel oder Schwitzen zeigen. In der Fortbildung werden die Zusammenhänge zwischen körperlichen und psychischen Angstreaktionen verständlich vermittelt.

Welche Rolle spielt Vermeidungsverhalten bei Ängsten?

Das Vermeiden angstauslösender Situationen kann kurzfristig entlasten, die Angst langfristig jedoch aufrechterhalten. Die Teilnehmenden lernen, Abwehr-, Flucht- und Vermeidungsverhalten zu erkennen und gemeinsam mit Betroffenen neue Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.

Welche Methoden zur Angstbewältigung werden vermittelt?

Vermittelt werden psychoedukative Elemente, verhaltenstherapeutische und systemische Methoden sowie praktische Übungen zur Angstregulation. Dazu gehören auch die Reflexion angstauslösender Gedanken und die Entwicklung individueller Bewältigungsstrategien.

Wird der Umgang mit akuten Angstsituationen behandelt?

Ja. Die Fortbildung beschäftigt sich mit dem angemessenen Vorgehen in akuten Angstsituationen. Außerdem werden präventive Maßnahmen, Stabilisierungsmöglichkeiten und der nachhaltige Umgang mit wiederkehrenden Ängsten thematisiert.

Welche Voraussetzungen und Empfehlungen gibt es?

Voraussetzung sind ein Mindestalter von 18 Jahren und eine Ausbildung im Bereich Physiotherapie, Ergotherapie oder Logopädie. Die vorherige Teilnahme an den Fortbildungen „Psychische und neurologische Erkrankungen: Basiswissen“ und „Psychologically Informed Physical Therapy“ wird empfohlen.

Wie lange dauert die Fortbildung und wie wird sie angeboten?

Die Fortbildung dauert zwei Tage und findet samstags und sonntags jeweils von 10:00 Uhr bis etwa 17:00 Uhr statt. Sie kann als Präsenzveranstaltung vor Ort oder per Live-Videostream angeboten werden. Aktuelle Termine finden Sie auf der Kursseite der Therapie Akademie.

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