Psychologie & Psychotherapie

Kognitive Verhaltenstherapie (KVT)

Die kognitive Verhaltenstherapie (KVT) kann die therapeutische Arbeit mit Patienten unterstützen, insbesondere wenn körperliche Beschwerden, Schmerzen, Einschränkungen oder Unsicherheiten im Umgang mit Bewegung und Aktivität eine Rolle spielen. In dieser Fortbildung lernen Therapeuten, wie sich ungünstige Gedanken und Überzeugungen im Therapiegespräch erkennen und gezielt aufgreifen lassen. 

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Umsetzung von Exposition und graduierter Aktivierung als Schnittstelle zwischen Psychotherapie und Physio-, Ergo- oder Logopädie. Patienten sammeln neue Erfahrungen, erweitern schrittweise ihren Handlungsspielraum und lernen, bisher vermiedene Bewegungen oder Aktivitäten wieder aufzunehmen. Dabei steht auch die Entwicklung von Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und den eigenen Körper im Mittelpunkt.

Die Fortbildung vermittelt praxisnahe Strategien für den direkten Einsatz im therapeutischen Alltag. Sie richtet sich insbesondere an Fachkräfte, die Patienten mit länger anhaltenden körperlichen Beschwerden oder Aktivitätseinschränkungen begleiten und ihre kommunikativen sowie behandlungsstrategischen Kompetenzen erweitern möchten.

Dauer

1 Präsenztag vor Ort oder per Live-Videostream
Samstag oder Sonntag: 10:00 – ca. 17:00

Gebühr

299,00 €
Flexibel zahlen: Bis zu 24 Monatsraten möglich

Zielgruppe

Physiotherapie, Ergotherapie oder Logopädie

Voraussetzung

Mindestalter 18 Jahre
Ausbildung im Bereich der Zielgruppe(n)
Die Maßnahme Psychologically Informed Physical Therapy ist verpflichtend

Livestream
01.05.202710:00 - 17:00 Uhr
  1. Grundlagen der kognitiven Verhaltenstherapie (KVT)
    • Grundprinzipien der kognitiven Verhaltenstherapie
    • Zusammenhang von Gedanken, Emotionen, Verhalten und Einschränkungen
    • Psychologische Einflussfaktoren bei chronischen Schmerzen
  2. Ungünstige Gedanken, Überzeugungen und Verhaltensmuster
    • Katastrophisieren
    • Angst-Vermeidungs-Verhalten
    • Geringe Selbstwirksamkeit
    • Erkennen ungünstiger Denk- und Verhaltensmuster
  3. Kognitive und verhaltensorientierte Interventionen
    • Kognitive Neubewertung
    • Verhaltensaktivierung
    • Problemlösen und Zielsetzung
    • Aktivitätspacing
  4. Exposition und graduierte Aktivierung
    • Grundlagen und therapeutische Zielsetzung
    • Umgang mit Vermeidungs- und Sicherheitsverhalten
    • Aufbau und Durchführung einer schrittweisen Exposition
  5. Praktische Anwendung 
    • Exposition bei gefürchteten Bewegungen
    • Wiederherstellung von Körpervertrauen und Bewegungssicherheit
    • Übertragung auf belastende Alltagssituationen
    • Praktische Übungen und therapeutische Umsetzung
  6. Transfer in den therapeutischen Alltag
    • Integration kognitiv-verhaltenstherapeutischer Strategien in die Behandlung
    • Kommunikation und therapeutische Gesprächsführung
    • Zusammenarbeit an der Schnittstelle von Psychotherapie und Physio-/Ergotherapie/Logopädie
    • Grenzen und Möglichkeiten der Anwendung in der therapeutischen Praxis

Nach Abschluss der Fortbildung bist Du in der Lage, …

  • die zentrale Prinzipien und Methoden der Kognitiven Verhaltenstherapie (KVT) zu kennen.
  • Katastrophisieren, Angst-Vermeidungs-Verhalten und geringe Selbstwirksamkeit zu erkennen und anzusprechen.
  • kognitiv-verhaltenstherapeutische Interventionen gezielt auszuwählen und anzuwenden.
  • Exposition und graduierte Aktivierung strukturiert zu planen und umzusetzen
  • Vermeidungsverhalten zu reduzieren und das Vertrauen in den eigenen Körper zu fördern.
  • die erlernten Methoden in den therapeutischen Alltag zu integrieren.

Deine persönlichen Vorteile:

  • Inhalte nach aktuellem wissenschaftlichem Stand – verständlich erklärt und sofort umsetzbar.
  • Mehr Struktur, Entscheidungsfindung und Sicherheit im Umgang mit Patienten.
  • Direkt anwendbare Konzepte für spürbar bessere Abläufe und Erfolge im Praxisalltag.
  • Hoher Anteil an praktischen Einheiten mit intensiven Übungen und direktem Bezug zum therapeutischen Alltag.
  • Zahlreiche Fallbeispiele und praxisnahe Demonstrationen erleichtern den Transfer in den Berufsalltag.
  • Dozenten mit langjähriger Berufserfahrung, hoher fachlicher Expertise, Leidenschaft und hoher Vermittlungskompetenz.
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Anki Bargenda
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Antonia Schubert

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Häufige Fragen zur Kognitiven Verhaltenstherapie (KVT)

Hier finden Sie wichtige Informationen zur Fortbildung „Kognitive Verhaltenstherapie (KVT)“ bei der Therapie Akademie.

Worum geht es in der Fortbildung zur Kognitiven Verhaltenstherapie?

Die Fortbildung vermittelt ausgewählte Grundlagen und Methoden der Kognitiven Verhaltenstherapie für den therapeutischen Alltag. Im Mittelpunkt stehen die Zusammenhänge zwischen Gedanken, Emotionen, Verhalten, körperlichen Beschwerden und Einschränkungen.

Für wen ist die KVT-Fortbildung geeignet?

Die Fortbildung richtet sich an Fachkräfte aus der Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie. Sie ist besonders geeignet für Therapeutinnen und Therapeuten, die Menschen mit länger anhaltenden Beschwerden, Schmerzen, Bewegungsängsten oder Aktivitätseinschränkungen begleiten.

Wie kann KVT die therapeutische Arbeit unterstützen?

Kognitiv-verhaltenstherapeutische Strategien können helfen, ungünstige Gedanken, Überzeugungen und Verhaltensweisen zu erkennen und anzusprechen. Patientinnen und Patienten können dadurch neue Erfahrungen sammeln und schrittweise mehr Vertrauen in den eigenen Körper und die eigenen Fähigkeiten entwickeln.

Welche Denk- und Verhaltensmuster werden behandelt?

Behandelt werden unter anderem Katastrophisieren, Angst-Vermeidungs-Verhalten, eine geringe Selbstwirksamkeit sowie Sicherheitsverhalten. Die Teilnehmenden lernen, solche Muster in der therapeutischen Kommunikation zu erkennen und angemessen aufzugreifen.

Welche kognitiv-verhaltenstherapeutischen Methoden werden vermittelt?

Zu den Kursinhalten gehören kognitive Neubewertung, Verhaltensaktivierung, Problemlösen, Zielsetzung und Aktivitätspacing. Außerdem werden Exposition und graduierte Aktivierung als Schnittstelle zwischen Psychotherapie und körperorientierter Therapie behandelt.

Was bedeuten Exposition und graduierte Aktivierung?

Bei der Exposition setzen sich Patientinnen und Patienten schrittweise mit gefürchteten Bewegungen oder Aktivitäten auseinander. Die graduierte Aktivierung dient dazu, Belastungen strukturiert und kontrolliert zu steigern. Dadurch können Vermeidungsverhalten reduziert und Bewegungssicherheit gefördert werden.

Enthält die Fortbildung praktische Übungen?

Ja. Die Fortbildung enthält praktische Übungen und anwendungsbezogene Beispiele. Dabei werden unter anderem die Planung einer schrittweisen Exposition, der Umgang mit belastenden Alltagssituationen und die Integration kognitiv-verhaltenstherapeutischer Strategien in die Behandlung geübt.

Welche Voraussetzungen gelten für die Teilnahme?

Voraussetzung sind ein Mindestalter von 18 Jahren und eine Ausbildung im Bereich Physiotherapie, Ergotherapie oder Logopädie. Zusätzlich ist die vorherige Teilnahme an der Fortbildung „Psychologically Informed Physical Therapy“ verpflichtend.

Wie lange dauert die KVT-Fortbildung und wie wird sie angeboten?

Die Fortbildung dauert einen Tag und wird als Präsenzveranstaltung oder per Live-Videostream angeboten. Sie findet an einem Samstag oder Sonntag von 10:00 Uhr bis etwa 17:00 Uhr statt. Aktuelle Termine finden Sie auf der Kursseite der Therapie Akademie.

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