Psychologie & Psychotherapie

Professionelle Kommunikation in der therapeutischen Praxis

Eine erfolgreiche therapeutische Arbeit basiert nicht nur auf Fachwissen und praktischen Fähigkeiten, sondern vor allem auf einer effektiven Kommunikation zwischen Therapeut und Patient. Um den vielfältigen Anforderungen im Praxisalltag gerecht zu werden, ist es für Therapeuten entscheidend, ihre Kommunikationskompetenzen kontinuierlich zu entwickeln. Diese Fortbildung bietet den Teilnehmenden praxisorientierte Strategien und Techniken, um die Kommunikation mit Klienten zu optimieren, zu positivieren und somit die therapeutische Arbeit nachhaltig zu verbessern.

In dieser Fortbildung lernen die Teilnehmeenden, wie Sie komplexe Informationen verständlich vermitteln, Vertrauen aufbauen und schwierige Gespräche erfolgreich führen. Darüber hinaus werden sie in der Lage sein, nonverbale Kommunikation zu entschlüsseln und auf individuelle Bedürfnisse des Patienten einzugehen. Die Ausbildung vermittelt nicht nur grundlegende kommunikationspsychologische Modelle, sondern gibt auch wertvolle Impulse für die alltägliche Anwendung in verschiedenen therapeutischen Kontexten.

Durch die gezielte Schulung der kommunikativen Fähigkeiten können die Teilnehmenden nicht nur das Wohlbefinden und die Zufriedenheit von Patienten steigern, sondern auch die Qualität Ihrer Arbeit nachhaltig verbessern. Diese praxisnahe Fortbildung ist somit ein wertvolles Instrument, um therapeutischen Kompetenzen auf ein neues Level zu heben.

Dauer

2 Präsenztage vor Ort oder per Live-Videostream
Samstag und Sonntag: 10:00 – ca. 17:00

Gebühr

499,00 €
Flexibel zahlen: Bis zu 24 Monatsraten möglich

Zielgruppe

Physiotherapie, Ergotherapie oder Logopädie

Voraussetzung

Mindestalter 18 Jahre
Ausbildung im Bereich der Zielgruppen
Die Maßnahme „Starke“ Therapeut*innen – Kommunikation, Auftreten und Verhalten wird empfohlen

Livestream
13.03.202710:00 - 17:00 Uhr
14.03.202710:00 - 17:00 Uhr
  1. Kommunikation im therapeutischen Kontext
    • Bedeutung der Kommunikation für den therapeutischen Erfolg
    • Kommunikation als Grundlage einer vertrauensvollen therapeutischen Beziehung
    • Anforderungen an die Kommunikation im Praxisalltag
    • Die Rolle der Therapeuten im Kommunikationsprozess
  2. Grundlagen der Kommunikation
    • Grundlagen und Elemente der Kommunikation
    • Verbale und nonverbale Kommunikation
    • Sender, Empfänger und die Wirkung von Botschaften
    • Kommunikationsstörungen und Missverständnisse erkennen
  3. Kommunikationstheorien und Kommunikationstechniken
    • Grundlagen der Kommunikationspsychologie
    • Ausgewählte Kommunikationsmodelle und -theorien
    • Gesprächstechniken im therapeutischen Alltag
    • Fragetechniken gezielt einsetzen
    • Feedback geben und annehmen
  4. Patientengerechte und zielorientierte Kommunikation
    • Individuelle Bedürfnisse und Voraussetzungen berücksichtigen
    • Komplexe Informationen verständlich vermitteln
    • Fachsprache adressatengerecht einsetzen
    • Therapieziele gemeinsam besprechen und vermitteln
    • Verständnissicherung durch gezielte Rückfragen
  5. Aktives Zuhören und verständliche Gesprächsführung
    • Empathie, Wertschätzung und Authentizität
    • Gespräche strukturiert und zielorientiert führen
    • Offene und geschlossene Fragen sinnvoll einsetzen
    • Die eigene Gesprächsführung reflektieren
  6. Nonverbale Kommunikation
    • Körpersprache, Mimik und Gestik
    • Stimme, Tonfall und Sprechweise
    • Nonverbale Signale von Patienten erkennen
    • Die eigene nonverbale Wirkung bewusst einsetzen
  7. Umgang mit schwierigen Patienten und Gesprächssituationen
    • Herausfordernde Gesprächssituationen erkennen und einordnen
    • Umgang mit Widerstand und Unsicherheit
    • Kommunikation bei starken Emotionen
    • Grenzen wertschätzend und professionell kommunizieren
    • Schwierige Gespräche sicher und lösungsorientiert führen
  8. Deeskalationstechniken und Konfliktbewältigung
    • Entstehung und Dynamik von Konflikten
    • Frühwarnzeichen von Eskalationen erkennen
    • Deeskalierende Kommunikationsstrategien
    • Konflikte konstruktiv ansprechen und bearbeiten
    • Lösungsorientierte Gesprächsführung in Konfliktsituationen
  9. Praxisnahe Kommunikation und Transfer
    • Reflexion der eigenen Kommunikationskompetenz
    • Entwicklung persönlicher Kommunikationsziele
    • Weiterentwicklung der eigenen kommunikativen Kompetenzen
    • Nachhaltige Umsetzung im beruflichen Praxisalltag
    • Transfer der erlernten Kommunikationsmethoden

Nach Abschluss der Fortbildung bist Du in der Lage, …

  • Kommunikation im therapeutischen Kontext professionell und zielorientiert zu gestalten.
  • verbale und nonverbale Kommunikationssignale zu erkennen und angemessen einzusetzen.
  • patientengerechte Gespräche verständlich, empathisch und wertschätzend zu führen.
  • schwierige Gesprächssituationen, Konflikte und emotionale Herausforderungen professionell und lösungsorientiert zu bewältigen.
  • die eigene Kommunikationskompetenz nachhaltig in den beruflichen Praxisalltag zu übertragen.

Deine persönlichen Vorteile:

  • Inhalte nach aktuellem wissenschaftlichem Stand – verständlich erklärt und sofort umsetzbar.
  • Mehr Struktur, Entscheidungsfindung und Sicherheit im Umgang mit Patienten.
  • Direkt anwendbare Konzepte für spürbar bessere Abläufe und Erfolge im Praxisalltag.
  • Hoher Anteil an praktischen Einheiten mit intensiven Übungen und direktem Bezug zum therapeutischen Alltag.
  • Zahlreiche Fallbeispiele und praxisnahe Demonstrationen erleichtern den Transfer in den Berufsalltag.
  • Dozenten mit langjähriger Berufserfahrung, hoher fachlicher Expertise, Leidenschaft und hoher Vermittlungskompetenz.
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Anki Bargenda
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Marc Kärner

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Häufige Fragen zur professionellen Kommunikation

Hier finden Sie wichtige Informationen zur Fortbildung „Professionelle Kommunikation in der therapeutischen Praxis“ bei der Therapie Akademie.

Worum geht es in der Fortbildung zur professionellen Kommunikation?

Die Fortbildung vermittelt praxisnahe Strategien für eine verständliche, empathische und zielorientierte Kommunikation im therapeutischen Alltag. Die Teilnehmenden lernen, Vertrauen aufzubauen, Informationen adressatengerecht zu vermitteln und Gespräche professionell zu führen.

Für wen ist die Fortbildung geeignet?

Die Fortbildung richtet sich an Fachkräfte aus der Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie, die ihre Gesprächsführung und ihre kommunikativen Kompetenzen im Umgang mit Patientinnen und Patienten weiterentwickeln möchten.

Welche Kommunikationstechniken werden vermittelt?

Behandelt werden unter anderem aktives Zuhören, strukturierte Gesprächsführung sowie der gezielte Einsatz offener und geschlossener Fragen. Die Teilnehmenden lernen außerdem, Feedback professionell zu geben und anzunehmen.

Wie lassen sich komplexe Informationen verständlich vermitteln?

Die Fortbildung zeigt, wie Fachsprache an die individuellen Voraussetzungen der Patientinnen und Patienten angepasst werden kann. Gezielte Rückfragen und eine verständliche Erklärung helfen dabei, das gegenseitige Verständnis zu sichern und Therapieziele gemeinsam zu besprechen.

Welche Bedeutung hat nonverbale Kommunikation?

Nonverbale Signale wie Körpersprache, Mimik, Gestik, Stimme und Tonfall beeinflussen die Wirkung eines Gesprächs. Die Teilnehmenden lernen, solche Signale bei Patientinnen und Patienten besser zu erkennen und die eigene nonverbale Wirkung bewusster einzusetzen.

Wird der Umgang mit schwierigen Gesprächen behandelt?

Ja. Die Fortbildung behandelt den professionellen Umgang mit Widerstand, Unsicherheit und starken Emotionen. Außerdem wird vermittelt, wie schwierige Gespräche strukturiert, wertschätzend und lösungsorientiert geführt werden können.

Werden Deeskalation und Konfliktbewältigung vermittelt?

Ja. Die Teilnehmenden lernen, Frühwarnzeichen einer Eskalation zu erkennen und deeskalierende Kommunikationsstrategien einzusetzen. Konflikte sollen dadurch frühzeitig, konstruktiv und professionell angesprochen werden können.

Welche Voraussetzungen und Empfehlungen gibt es?

Voraussetzung sind ein Mindestalter von 18 Jahren und eine Ausbildung im Bereich Physiotherapie, Ergotherapie oder Logopädie. Die vorherige Teilnahme an der Fortbildung „Starke Therapeut*innen – Kommunikation, Auftreten und Verhalten“ wird empfohlen.

Wie lange dauert die Fortbildung und wie wird sie angeboten?

Die Fortbildung dauert zwei Tage und findet samstags und sonntags jeweils von 10:00 Uhr bis etwa 17:00 Uhr statt. Sie kann als Präsenzveranstaltung vor Ort oder per Live-Videostream angeboten werden. Aktuelle Termine finden Sie auf der Kursseite der Therapie Akademie.

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