Physiotherapie

Diagnostik und Assessments der unteren Extremitäten

Verletzungen und Funktionsstörungen der unteren Extremitäten können Mobilität und Lebensqualität erheblich einschränken. Insbesondere bei sportlich aktiven Menschen oder Personen mit körperlich belastenden Tätigkeiten führen Beschwerden an Hüfte, Knie, Unterschenkel oder Fuß häufig zu Einschränkungen im Alltag. Eine gezielte Diagnostik und ein strukturiertes Assessment sind daher entscheidend, um Beschwerdeursachen zu erkennen und individuelle Behandlungsstrategien abzuleiten.

Diese Fortbildung vermittelt fundierte Kenntnisse über die Anatomie und Physiologie der unteren Extremität sowie über häufige Verletzungen und Erkrankungen. Die Teilnehmenden lernen, relevante Untersuchungs- und Testverfahren gezielt anzuwenden und auf Grundlage der erhobenen Befunde geeignete Therapieansätze zu entwickeln. Praxisnahe Übungen und Fallbeispiele unterstützen dabei, die Funktion der unteren Extremitäten sicher zu beurteilen und zielgerichtete therapeutische Maßnahmen abzuleiten.

Mit der Einführung der Blankoverordnung „Schulter“ richtet sich der Blick bereits auf zukünftige Diagnosegruppen. Die Fortbildung bereitet die Teilnehmenden frühzeitig auf die Anforderungen an die Untersuchung und Behandlung der unteren Extremität vor und vermittelt die dafür notwendigen diagnostischen und therapeutischen Kompetenzen.

Dauer

2 Präsenztage vor Ort oder per Live-Videostream
Samstag und Sonntag: 10:00 – ca. 17:00

Gebühr

499,00 €
Flexibel zahlen: Bis zu 24 Monatsraten möglich

Zielgruppe

Physiotherapie, Ergotherapie oder Sportwissenschaft

Voraussetzung

Mindestalter 18 Jahre
Ausbildung im Bereich der Zielgruppe(n)

Livestream
16.10.202710:00 - 17:00 Uhr
17.10.202710:00 - 17:00 Uhr
  1. Einführung in die unteren Extremitäten
    • Anatomie und Physiologie der unteren Extremitäten
    • Funktion der Hüfte, des Knies, der Beine und Füße in Bewegung
    • Biomechanische und funktionelle Zusammenhänge
  2. Häufige Verletzungen und Erkrankungen
    • Meniskusverletzungen und Kreuzbandrisse
    • Hüftdysplasie und Hüftarthrose
    • Achillessehnenentzündungen und Shin Splints
    • Fußfehlstellungen und weitere relevante Beschwerdebilder
    • Differenzialdiagnostische Einordnung
  3. Diagnostische Methoden und Assessment
    • Anamnese und strukturierte Befunderhebung
    • Klinische Untersuchung: Inspektion, Palpation und Bewegungstests
    • Spezifische klinische Tests
    • Funktionelle Assessment-Tools
    • Flag-System (Warnsignalsystem wie Red Flags)
    • Beurteilung von Funktion, Beweglichkeit, Stabilität und Belastbarkeit
    • Praktische Durchführung
    • Interpretation und Einordnung der Untersuchungsergebnisse
  4. Ableitung individueller Therapieziele und Therapieplanung
  5. Therapie und Rehabilitation
    • Konservative Behandlungsansätze: Physiotherapie und Schmerzmanagement
    • Chirurgische Interventionen und postoperative Nachsorge
    • Rehabilitationsansätze nach Verletzungen
    • Prävention von Rückfällen und erneuten Verletzungen

Nach Abschluss der Fortbildung bist Du in der Lage, …

  • die Anatomie, Physiologie und funktionellen Zusammenhänge der unteren Extremitäten zu verstehen und zu beurteilen.
  • häufige Verletzungen und Erkrankungen zu erkennen und differenzialdiagnostisch einzuordnen.
  • strukturierte Anamnesen und geeignete Tests und Assessment-Tools anzuwenden.
  • das Flag-System anzuwenden und Untersuchungsergebnisse sicher zu interpretieren.
  • aus den diagnostischen Erkenntnissen geeignete Behandlungsansätze zu erstellen und Präventionsmaßnahmen abzuleiten.

Deine persönlichen Vorteile:

  • Inhalte nach aktuellem wissenschaftlichem Stand – verständlich erklärt und sofort umsetzbar.
  • Mehr Struktur, Entscheidungsfindung und Sicherheit im Umgang mit Patienten.
  • Direkt anwendbare Konzepte für spürbar bessere Abläufe und Erfolge im Praxisalltag.
  • Hoher Anteil an praktischen Einheiten mit intensiven Übungen und direktem Bezug zum therapeutischen Alltag.
  • Zahlreiche Fallbeispiele und praxisnahe Demonstrationen erleichtern den Transfer in den Berufsalltag.
  • Dozenten mit langjähriger Berufserfahrung, hoher fachlicher Expertise, Leidenschaft und hoher Vermittlungskompetenz.
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Philip Gaube

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Häufige Fragen zur Diagnostik der unteren Extremitäten

Antworten auf wichtige Fragen zu Inhalten, Zielgruppe, Ablauf und Teilnahme an der Fortbildung.

Für wen eignet sich die Fortbildung zur Diagnostik der unteren Extremitäten?

Die Fortbildung richtet sich an Fachkräfte aus Physiotherapie, Ergotherapie und Sportwissenschaft. Sie eignet sich für Teilnehmende, die ihre Kenntnisse in der Untersuchung und Behandlung von Beschwerden an Hüfte, Knie, Unterschenkel, Sprunggelenk und Fuß vertiefen möchten.

Welche Voraussetzungen müssen für die Teilnahme erfüllt sein?

Teilnehmende müssen mindestens 18 Jahre alt sein und eine Ausbildung beziehungsweise einen fachlichen Hintergrund aus Physiotherapie, Ergotherapie oder Sportwissenschaft besitzen.

Welche Inhalte werden in der Fortbildung behandelt?

Die Fortbildung behandelt die Anatomie, Physiologie und Biomechanik der unteren Extremitäten sowie die strukturierte Anamnese und Befunderhebung. Weitere Inhalte sind klinische Untersuchungen, funktionelle Assessments, Differenzialdiagnostik, Therapieplanung, Rehabilitation und die Prävention erneuter Verletzungen.

Welche Verletzungen und Erkrankungen werden besprochen?

Zu den behandelten Beschwerdebildern gehören unter anderem Meniskusverletzungen, Kreuzbandrisse, Hüftdysplasie, Hüftarthrose, Achillessehnenbeschwerden, Shin Splints und Fußfehlstellungen. Die Teilnehmenden lernen, typische Befunde zu erkennen und fachlich einzuordnen.

Welche diagnostischen Methoden und Assessments werden vermittelt?

Vermittelt werden eine strukturierte Anamnese, Inspektion, Palpation, Bewegungstests und spezifische klinische Testverfahren. Zusätzlich werden funktionelle Assessment-Instrumente zur Beurteilung von Beweglichkeit, Stabilität, Belastbarkeit und Funktion der unteren Extremitäten eingesetzt.

Was ist das Flag-System bei Beschwerden der unteren Extremitäten?

Das Flag-System hilft therapeutischen Fachkräften dabei, Warnsignale und mögliche Risikofaktoren zu erkennen. Besonders Red Flags können auf Beschwerden hinweisen, die eine weitere ärztliche Abklärung erforderlich machen. In der Fortbildung wird die Anwendung und fachliche Einordnung des Warnsystems vermittelt.

Ist die Fortbildung praxisorientiert?

Ja. Die Fortbildung verbindet theoretisches Fachwissen mit praktischen Übungen, klinischen Tests, Demonstrationen und Fallbeispielen. Dadurch können die vermittelten Untersuchungs- und Assessment-Methoden unmittelbar auf den therapeutischen Berufsalltag übertragen werden.

Was kann ich nach der Fortbildung anwenden?

Nach der Fortbildung können die Teilnehmenden Verletzungen und Funktionsstörungen der unteren Extremitäten strukturiert untersuchen, geeignete Tests und Assessments auswählen und deren Ergebnisse fachgerecht interpretieren. Aus den Befunden lassen sich individuelle Therapieziele, Behandlungsstrategien und Präventionsmaßnahmen ableiten.

Wie lange dauert die Fortbildung und in welchem Format findet sie statt?

Die Fortbildung der Therapie Akademie umfasst zwei Unterrichtstage. Sie kann je nach angebotenem Termin als Präsenzveranstaltung oder per Live-Videostream stattfinden. Die Unterrichtszeiten sind in der Regel am Samstag und Sonntag jeweils von 10:00 Uhr bis etwa 17:00 Uhr.

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