Psychologie & Psychotherapie
Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT)
Die Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT) ist ein wissenschaftlich fundierter, erlebnisorientierter Ansatz, der Menschen bei psychischen und physischen Erkrankungen, chronischen Schmerzen sowie nach belastenden Lebensereignissen unterstützt. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung psychischer Flexibilität mit dem Ziel, trotz belastender Gedanken, Gefühle oder körperlicher Beschwerden ein erfülltes und werteorientiertes Leben zu gestalten.
In der Fortbildung lernen die Teilnehmenden die theoretischen Grundlagen, das Hexaflex-Modell und seine sechs Kernprozesse kennen. Vermittelt werden praxisnahe Methoden wie Achtsamkeits-, Akzeptanz- und Defusionsübungen, Wertearbeit, Metaphern und erlebnisorientierte Techniken. Anhand konkreter Fallbeispiele wird gezeigt, wie ACT bei chronischen Schmerzen, psychischen und neurologischen Erkrankungen sowie bei Lebensumbrüchen eingesetzt werden kann.
Die Teilnehmer lernen, psychische Flexibilität zu fördern, wertebasierte Ziele zu entwickeln und Patient bei konkreten Handlungsschritten zu unterstützen. Dabei werden Strategien zum Umgang mit Vermeidungsverhalten und zur Förderung von Handlungskompetenz und aktiver Teilhabe vermittelt. Die Fortbildung richtet sich an Therapeut, die ihr methodisches Repertoire um einen akzeptanzbasierten Ansatz erweitern möchten.
Dauer
1 Präsenztag vor Ort oder per Live-Videostream
Samstag oder Sonntag: 10:00 – ca. 17:00
Gebühr
299,00 €
Ratenzahlung: 2 Monate zu je 149,00 €
Zielgruppe
Physiotherapie, Ergotherapie oder Logopädie
Voraussetzung
Mindestalter 18 Jahre
Ausbildung im Bereich der Zielgruppen
Die Maßnahme Psychologically Informed Physical Therapy ist verpflichtend
Konkrete Themenfelder
Grundlagen der Akzeptanz- und Commitment-Therapie
Grundprinzipien der ACT
Psychologische Flexibilität
- Das Hexaflex-Modell und die sechs Kernprozesse
- Gegenwärtig leben und Achtsamkeit
- Werteorientierung
- Commitment
- Selbst als Kontext
- Kognitive Defusion
- Akzeptanz
- ACT in der therapeutischen Praxis
- Schmerz und körperliche Einschränkungen
- Aktive Teilhabe und Funktionsverbesserung
- Umgang mit Lebensumbrüchen und belastenden Erfahrungen
- Umgang mit belastenden Gedanken und Gefühlen
- Vermeidungsverhalten und Handlungskompetenz
- Wertebasierte Zielsetzung
- Transfer in den therapeutischen Alltag
- Entwicklung konkreter Handlungsschritte
- Fallbeispiele und praktische Übungen
- Integration von ACT in die therapeutische Arbeit
Kompetenzerwerb
Nach Abschluss der Fortbildung bist Du in der Lage, …
- die Grundlagen und zentralen Prinzipien der ACT zu verstehen und punktuell anzuwenden.
- die sechs Kernprozesse des Hexaflex-Modells in der therapeutischen Arbeit einzusetzen.
- Achtsamkeits-, Akzeptanz- und Defusionstechniken anzuwenden.
- Wertearbeit zur Zielklärung und Motivation einzusetzen.
- Vermeidungsverhalten zu erkennen und psychologische Flexibilität zu fördern.
- wertebasierte Ziele und konkrete Handlungsschritte gemeinsam mit Patient zu entwickeln.
Vorteile
Deine persönlichen Vorteile:
- Inhalte nach aktuellem wissenschaftlichem Stand – verständlich erklärt und sofort umsetzbar.
- Mehr Struktur, Entscheidungsfindung und Sicherheit im Umgang mit Patienten.
- Direkt anwendbare Konzepte für spürbar bessere Abläufe und Erfolge im Praxisalltag.
- Hoher Anteil an praktischen Einheiten mit intensiven Übungen und direktem Bezug zum therapeutischen Alltag.
- Zahlreiche Fallbeispiele und praxisnahe Demonstrationen erleichtern den Transfer in den Berufsalltag.
- Dozenten mit langjähriger Berufserfahrung, hoher fachlicher Expertise, Leidenschaft und hoher Vermittlungskompetenz.
