Psychologie & Psychotherapie
Umgang mit Ängsten - in Therapie und Beratung
Angst ist ein Grundgefühl, das sich in als bedrohlich empfundenen Situationen als Besorgnis und unlustbetonte Erregung äußert. Sie geht häufig mit körperlichen Reaktionen wie erhöhter Herzfrequenz, Anspannung oder Unruhe einher und dient ursprünglich dem Schutz vor Gefahr. Gleichzeitig kann Angst wichtige Hinweise auf innere Bedürfnisse, Grenzen und persönliche Belastungen geben.
Auslöser können dabei erwartete oder unerwartete Bedrohungen der körperlichen Unversehrtheit, der Selbstachtung oder des Selbstbildes sein, wobei die Bewertung einer Situation entscheidend dafür ist, ob Angst entsteht. Diese Bewertung ist individuell unterschiedlich geprägt und lässt sich durch gezielte Reflexion verändern. Ein bewusster Umgang mit eigenen Gedanken, Gefühlen und Reaktionsmustern kann dabei helfen, Ängste besser zu verstehen und neue Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.
In dieser Fortbildung erlernen die Teilnehmenden mit Hilfe bewährter Techniken, Tools und psychoedukativer Elemente aus Therapie und Coaching, Angst mit anderen Augen zu sehen. Ziel ist es, dieses Wissen praxisnah und zielorientiert anzuwenden, um Patienten und Klienten wirksam auf dem Weg zu einem angstfreieren Leben zu begleiten. Dabei stehen sowohl das Verständnis der individuellen Angstentstehung als auch die praktische Umsetzung geeigneter Interventionen im Mittelpunkt.
Dauer
2 Präsenztage vor Ort oder per Live-Videostream
Samstag und Sonntag: 10:00 – ca. 17:00
Gebühr
499,00 €
Flexibel zahlen: Bis zu 24 Monatsraten möglich
Zielgruppe
Physiotherapie, Ergotherapie oder Logopädie
Voraussetzung
Mindestalter 18 Jahre
Ausbildung im Bereich der Zielgruppe(n)
Die Maßnahmen Psychische und neurologische Erkrankungen: Basiswissen und Psychologically Informed Physical Therapy werden empfohlen
Konkrete Themenfelder
- Grundlagen von Angst und Furcht
- Definitionen und psychologische Grundlagen
- Abgrenzung von Angst, Furcht, Angststörung, Phobie
- Unterschiedliche Formen der Angst
- Angst und Furcht als Warn- und Schutzfunktion
- Entstehung und Auswirkungen von Angst
- Physiologische und psychologische Reaktionen
- Abwehr-, Vermeidungs- und Fluchtverhalten
- Individuelle Bewertung von angstauslösenden Situationen
- Ängste verstehen und lindern in Beratung und Therapie
- Umgang mit Angst und angstauslösenden Situationen
- Therapeutische Ansätze zur Angstbewältigung
- Verhaltenstherapeutische und systemische Methoden
- Einsatz von Diagnostiktools in Beratung und Therapie
- Intervention und praktische Anwendung
- Übungen, Tools und Methoden zur Angstregulation
- Praxisnahe Interventionen zur Unterstützung von Patienen/ Klienten
- Entwicklung individueller Bewältigungsstrategien
- Notfallmanagement und Prophylaxe
- Umgang mit akuten Angstsituationen
- Präventive Maßnahmen und nachhaltige Stabilisierung
- Transfer in die therapeutische Praxis
Kompetenzerwerb
Nach Abschluss der Fortbildung bist Du in der Lage, …
- Angst, verschiedene Angstformen und Furcht psychologisch einzuordnen und zu verstehen.
- geeignete diagnostische Verfahren gezielt einzusetzen.
- körperliche Symptome zu erkennen gemeinsam mit Betroffenen passende Bewältigungsstrategien zu entwickeln.
- Methoden, Übungen und Interventionen zur Angstbewältigung gezielt anzuwenden.
- Strategien zur Stabilisierung und nachhaltigen Bewältigung in den Praxis-/Beratungsalltag zu integrieren.
Vorteile
Deine persönlichen Vorteile:
- Inhalte nach aktuellem wissenschaftlichem Stand – verständlich erklärt und sofort umsetzbar.
- Mehr Struktur, Entscheidungsfindung und Sicherheit im Umgang mit Patienten.
- Direkt anwendbare Konzepte für spürbar bessere Abläufe und Erfolge im Praxisalltag.
- Hoher Anteil an praktischen Einheiten mit intensiven Übungen und direktem Bezug zum therapeutischen Alltag.
- Zahlreiche Fallbeispiele und praxisnahe Demonstrationen erleichtern den Transfer in den Berufsalltag.
- Dozenten mit langjähriger Berufserfahrung, hoher fachlicher Expertise, Leidenschaft und hoher Vermittlungskompetenz.
