Physiotherapie
Kursleiter Autogenes Training
Das Autogene Training wurde Anfang des 20. Jahrhunderts von Prof. Dr. Johannes Heinrich Schultz entwickelt. Es handelt sich um eine bewährte Methode der Selbstentspannung, die auf den Prinzipien der ganzheitlichen Salutogenese basiert und darauf abzielt, die körperliche und mentale Balance nachhaltig zu fördern.
Die Wirksamkeit des Autogenen Trainings wurde wissenschaftlich untersucht und nachgewiesen. Durch gezielte autosuggestive Übungen kann die Methode regulierend auf das vegetative Nervensystem wirken und zu mehr innerer Ruhe, Ausgeglichenheit und Entspannung beitragen. Heute ist sie sowohl in der Prävention als auch in rehabilitativen Kontexten fest etabliert.
Im Rahmen dieser nach § 20 SGB V im Bereich der Primärprävention und Gesundheitsförderung zertifizierten Maßnahme erwirbst Du fundiertes psychologisches Fachwissen. Durch den Einsatz anerkannter Methoden und Techniken lernst Du, Dich selbst mithilfe von Autosuggestion gezielt in einen Zustand tiefer Entspannung zu versetzen und als Kursleiter andere Menschen kompetent und professionell dabei anzuleiten. Auf diese Weise förderst Du innere Ausgeglichenheit, unterstützt den Abbau von Stress und trägst nachhaltig zu mehr Entspannung und Wohlbefinden bei.
Dauer
4 Präsenztage vor Ort oder per Live-Videostream
Samstag und Sonntag: 10:00 – ca. 17:00
Gebühr
699,00 €
Ratenzahlung: 3 Monate zu je 233,00 €
Zielgruppe
Physiotherapie, Ergotherapie oder Sportwissenschaft
Voraussetzung
Mindestalter 18 Jahre
Kurs "Neue Termine in Bearbeitung" nicht gefunden.
Konkrete Themenfelder
- Einführung “Schulterregion”
- Anatomie und Physiologie der Schulter
- Funktion der Schulter in Bewegung und Alltag
- Häufige Schulterverletzungen
- Rotatorenmanschettenrupturen, Impingementsyndrom, Schulterinstabilität
- Weitere häufige Erkrankungen (z.B. Frozen Shoulder)
- Diagnostische Methoden
- Klinische Tests (Neer, Hawkins, Apprehension-Test)
- Bildgebende Verfahren (Röntgen, MRT, Ultraschall)
- Funktionelle Assessment-Tools (z.B. DASH, Constant-Murley-Score)
- Praktische Anwendung
- Durchführung und Auswertung diagnostischer Tests
- Fallbeispiele und Übungen zur Diagnosestellung
- Blankoverordnung “Schulter”
- Rechtliche Grundlagen nach § 64 Abs. 4 SGB V
- Voraussetzungen für die Teilnahme am Modellvorhaben
- Relevante Diagnosen
- Befunderhebung und Zielsetzung
- Auswahl und Anpassung der Behandlungsmaßnahmen
- Dokumentationspflicht und Abrechnung
- Abgrenzung zur klassischen Regelversorgung
- Einblicke in Therapie und Rehabilitation
- Konservative und chirurgische Behandlungsansätze
- Rehabilitationsphasen und Prävention
Kompetenzerwerb
- Anatomie und Funktion der Schulter sicher einordnen
- Häufige Schulterverletzungen erkennen und differenzieren
- Klinische Tests und Assessment-Tools kompetent anwenden
- Diagnostische Befunde in Behandlungsstrategien übersetzen
- Blankoverordnung rechtssicher und eigenverantwortlich umsetzen
- Konservative und chirurgische Therapieansätze einordnen
Für wen ist die Fortbildung geeignet?
Dieser Lehrgang richtet sich an …
- Physiotherapeut*innen, Sportwissenschaftler*innen und Ergotherapeut*innen.
- alle Berufsgruppen mit medizinischer Vorerfahrung, die nach vielfältigen diagnostischen Möglichkeiten der muskuloskeletalen Befundung suchen.
- Physiotherapeut*innen, die gezielt ihre Diagnostik-Kompetenzen im Bereich “Schulterverletzungen” erweitern möchten.
- Physiotherapeut*innen, die gezielt ihren Kenntnisstand zum Thema “Blankoverordnung Schulter” erweitern möchten.
Vorteile
Ihre persönlichen Vorteile:
- Hoher Anteil an praktischen Einheiten mit direktem Bezug zur Praxis.
- Direkt in der Therapie anwendbares Know-how für spürbar bessere Abläufe und Erfolge.
- Nachhaltige Kompetenzorientierung für einen höheren Lernerfolg.
- Dozenten mit hoher Vermittlungskompetenz, Begeisterungsfähigkeit und langjähriger Berufserfahrung!
