Physiotherapie
Kursleiter Progressive Muskelentspannung (PMR/PME)
Der Physiologe Edmund Jacobson entwickelte Mitte des 20. Jahrhunderts die Progressive Muskelrelaxation, die auch als Progressive Muskelentspannung bezeichnet wird. Die Methode basiert auf der Erkenntnis, dass seelische Anspannung häufig mit körperlichen Verspannungen einhergeht und langfristig gesundheitliche Beschwerden begünstigen kann.
Die Progressive Muskelrelaxation verfolgt einen ganzheitlichen und salutogenetischen Ansatz. Ihre Wirksamkeit wurde bereits in zahlreichen wissenschaftlichen Studien untersucht und bestätigt. Durch das bewusste An- und Entspannen verschiedener Muskelgruppen wird die Wahrnehmung für körperliche Spannungszustände geschärft und eine nachhaltige Entspannung gefördert.
In dieser nach § 20 SGB V im Bereich der Primärprävention und Gesundheitsförderung zertifizierten Maßnahme erhältst Du fundiertes psychologisches Fachwissen. Mithilfe anerkannter Methoden und Techniken lernst Du, Dich selbst durch Autosuggestion gezielt in einen entspannten Zustand zu versetzen und als Kursleiter andere Menschen professionell anzuleiten. Ziel ist es, innere Ausgeglichenheit zu fördern, Stress abzubauen und langfristig zu mehr Entspannung und Wohlbefinden beizutragen.
Dauer
4 Präsenztage vor Ort oder per Live-Videostream
Samstag und Sonntag: 10:00 – ca. 17:00
Gebühr
699,00 €
Ratenzahlung: 3 Monate zu je 233,00 €
Zielgruppe
Physiotherapie, Ergotherapie oder Sportwissenschaft
Voraussetzung
Mindestalter 18 Jahre
Kurs "Neue Termine in Bearbeitung" nicht gefunden.
Konkrete Themenfelder
- Einführung “Schulterregion”
- Anatomie und Physiologie der Schulter
- Funktion der Schulter in Bewegung und Alltag
- Häufige Schulterverletzungen
- Rotatorenmanschettenrupturen, Impingementsyndrom, Schulterinstabilität
- Weitere häufige Erkrankungen (z.B. Frozen Shoulder)
- Diagnostische Methoden
- Klinische Tests (Neer, Hawkins, Apprehension-Test)
- Bildgebende Verfahren (Röntgen, MRT, Ultraschall)
- Funktionelle Assessment-Tools (z.B. DASH, Constant-Murley-Score)
- Praktische Anwendung
- Durchführung und Auswertung diagnostischer Tests
- Fallbeispiele und Übungen zur Diagnosestellung
- Blankoverordnung “Schulter”
- Rechtliche Grundlagen nach § 64 Abs. 4 SGB V
- Voraussetzungen für die Teilnahme am Modellvorhaben
- Relevante Diagnosen
- Befunderhebung und Zielsetzung
- Auswahl und Anpassung der Behandlungsmaßnahmen
- Dokumentationspflicht und Abrechnung
- Abgrenzung zur klassischen Regelversorgung
- Einblicke in Therapie und Rehabilitation
- Konservative und chirurgische Behandlungsansätze
- Rehabilitationsphasen und Prävention
Kompetenzerwerb
- Anatomie und Funktion der Schulter sicher einordnen
- Häufige Schulterverletzungen erkennen und differenzieren
- Klinische Tests und Assessment-Tools kompetent anwenden
- Diagnostische Befunde in Behandlungsstrategien übersetzen
- Blankoverordnung rechtssicher und eigenverantwortlich umsetzen
- Konservative und chirurgische Therapieansätze einordnen
Für wen ist die Fortbildung geeignet?
Dieser Lehrgang richtet sich an …
- Physiotherapeut*innen, Sportwissenschaftler*innen und Ergotherapeut*innen.
- alle Berufsgruppen mit medizinischer Vorerfahrung, die nach vielfältigen diagnostischen Möglichkeiten der muskuloskeletalen Befundung suchen.
- Physiotherapeut*innen, die gezielt ihre Diagnostik-Kompetenzen im Bereich “Schulterverletzungen” erweitern möchten.
- Physiotherapeut*innen, die gezielt ihren Kenntnisstand zum Thema “Blankoverordnung Schulter” erweitern möchten.
Vorteile
Ihre persönlichen Vorteile:
- Hoher Anteil an praktischen Einheiten mit direktem Bezug zur Praxis.
- Direkt in der Therapie anwendbares Know-how für spürbar bessere Abläufe und Erfolge.
- Nachhaltige Kompetenzorientierung für einen höheren Lernerfolg.
- Dozenten mit hoher Vermittlungskompetenz, Begeisterungsfähigkeit und langjähriger Berufserfahrung!
